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15.03.1996

IBM beendet Assemblierung in Russland

MOSKAU (IDG) - Zu teuer kam die IBM die Assemblierung von PCs im russischen Werk in Zelenograd. Steuern und Einfuhrzoelle, die zusammen etwa 30 Prozent des Warenwerts ausmachen, verteuern die Inlandsproduktion so, dass die Rechner auch importiert werden koennten. Russische Importeure mit gutem Kontakt zum Kreml haetten dagegen die Moeglichkeit, ihre Waren steuer- und zollfrei anzubieten.

IBM begann 1993 mit der lokalen Assemblierung von PCs und kooperierte hier mit der russichen Firma Kvant. Es war mit zwei Millionen Dollar die groesste Investition eines auslaendischen Unternehmens in eine lokale Computerproduktion. Von der Regierung wurde der IBM damals der zollfreie Import von Komponenten bis Ende 1994 zugesagt, sechs Monate spaeter revidierten die Politiker ihre Zusage wieder. "Wir schlagen Kvant vor, dass sie kuenftig als IBM Configuration Center agieren und anstelle der IBM fuer die Kooperation mit den Kunden verantwortlich zeichnen", erklaert Alexei Yeliseev, der das Zelenograder Projekt leitet.