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Diebold recherchiert acht Milliarden Mark Ausgaben für "weiche Ware" bei bundesdeutschen Anwendern


27.02.1978 - 

IBM beherrscht auch den Software-Markt

FRANKFURT/MÜNCHEN - Acht Milliarden Mark geben die bundesdeutschen Anwender jährlich für Entwicklung so eine Erhebung der Diebold-Deutschland GmbH. von der rund 300 Millionen Mark Branchenumsatz mit Standard-Software macht IBM allein 60 Prozent. Dabei dominieren unter den derzeit rund 3000 in der Bundesrepublik existierenden Softwareanbietern 180 "reine" Softwarehäuser. Alle 80 Hardwarehersteller und Systemhäuser beherrschen 78 Prozent des gesamten Standard-Softwaremarktes: Doch während IBM 180 Millionen Mark erlöst, müssen sich die 79 anderen mit 54 Millionen Mark bescheiden.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der "Softwaremarktstudie", die von der Diebold-Deutschland GmbH bei der Untersuchung "Der Markt für Informationstechnologie" herausgefiltert wurde. Für die Standard-Pakete weissagen die Frankfurter DV-Auguren bis 1984 allerdings einen Boom ohne Beispiel: Mehr als vervierfachen sollen sich bis dahin die Aufwendungen für Standardprogramme und ein Volumen von 1,34 Milliarden Mark erheblichen. Diebold meint, daß sich dabei vor allem der Anteil der Bürocomputer-Hersteller verstärken wird.

Nachgewiesen hat Diebold, was Branchenkennern längst klar war: Von den mehr als 1300 im zweiten Halbjahr 1977 angebotenen Softwareprodukten entfielen rund 55 Prozent auf kommerzielle Pakete, jedoch nur, 19