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12.04.1991 - 

Version 2.0 unterstützt das und Windows

IBM bei OS/2 mit neuer Taktik: Lizenzvergabe an Drittanbieter

MENLO PARK (IDG) - IBM gibt OS/2 Extended Edition als Third-Party-Version frei, meldet die IDG-Schwesterpublikation "Infoworld". Ende 1991, wenn die Version 2.0 am Markt ist, wird Hardwareherstellern wie etwa der Compaq Computer Corp. nach Angaben von IBM ein "Extended Edition Service Pack" zur Verfügung stehen.

Big BIue gibt sich mit OS/2 nicht geschlagen - ganz entgegengesetzt zur bisherigen IBM-Politik will man mit Marktöffnung die Verkäufe ankurbeln. Anwendern, die bisher wegen der proprietären Hürde den Einstieg in OS/2 verweigerten, soll ein größeres Hardware-Angebot auf die Sprünge helfen. "Wir denken, die Kunden werden reagieren, da sie dann flexibler bei der Wahl ihrer Plattform sind", meint Joseph Guglielmi, Vice-President und General-Manager für Marketing-Entwicklung im IBM Geschäftsbereich Personal Systems. "Infoworld" zufolge testet Big Blue die Version 2.0 von OS/2 Extended Edition verstärkt auf Intel-Plattformen anderer Hersteller. Derzeit wird das Programm in 50 Umgebungen eingesetzt. Der Probelauf sei allerding, so der Vice-President, mit mindestens tausend Varianten geplant. Welche Hersteller bereits Interesse zeigen, wollte Guglielmi nicht bekanntgeben.

Ferner versprechen die Armonker, daß OS/2 in der Version 2.0 sowohl DOS- als auch Windows-basierte Anwendungen unterstützen wird. Der Anwender habe dann die Möglichkeit, Applikationen unter Windows aktiv oder im Hintergrund ablaufen zu lassen und zugleich die Multitasking-Fähigkeiten von OS/2 zu nutzen.