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05.01.1990 - 

Großes Zittern bei den etablierten US-Datenrettungs-Zentren

IBM bietet Datenrettung im Katastophenfall als Service an

FRAMINGHAM (IDG) - Nach Angaben aus Unterneinenskreisen betreibt die IBM in den USA auf Hochtouren den Aufbau eines Daten-Wiederherstellungsservice für Katastrophenfälle. Obwohl dieser Dienst noch nicht angeboten wird, hat Big Blue in den USA bereits sieben Datenrettungs-Zentralen installiert. Außerdem arbeitet die Verkaufsabteilung an Angeboten für den neuen Dienst.

Das Programm mit der Bezeichnung "Business Recovery Service" (BRS) war bereits im März 1989 angekündigt worden, erste Angebote sollen in den nächsten Wochen an mögliche Kunden gehen. Der größte Stützpunkt ist in Tampa im US-Bundesstaat Florida, in den nächsten Wochen werden Zentren in der Nähe von New York in Los Angeles und in Chicago eröffnet.

Damit tritt IBM in den direkten Wettbewerb zu bereits etablierten Anbietern von Datenrettung im Katastrophenfall. Betroffen sind in erster Linie Comdisco Disaster Recovery Servieces und Sungard Data Systems. Ein Comdisco-Sprecher bestätigte auch, daß IBM bereits seit Mai 1989 mit "sehr aggressiven" Methoden versuche, Kunden abzuwerben. Größere US-Anwender äußerten sich eher zufrieden über das neue Angebot der IBM, das in diesem Bereich für mehr Wettbewerb und geringere Preise sorgen könnte.

Ebenso wie die etablierten Wettbewerber will IBM seine Datenrettungszentren mit 3090-Mainframes in den wichtigsten US-Städten ausstatten. Unterstützt werden Anwender von Anlagen der Systeme /36, /38 E ud AS/400.

Für eine monatliche Gebühr bekommen die IBM-Kunden Datenbackup und

-wiederherstellung im Katastrophenfall - dazu zählen untern anderem Feuer und Erdbeben. Außerdem können die Kunden das System einmal pro Jahr für die Dauer von 72 Stunden testen. Im Gegensatz zu den Wettbewerbern will IBM keine Gebühren für durchgeführte Datenrettung nach einer Katastrophe erheben.