Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.05.1983 - 

Merkliche Steigerung im Verkauf bei flauem Mietgeschäft:

IBM-Bilanz weist 16 Prozent Wachstum aus

BÖBLINGEN (CW) - Ein stagnierendes Mietgeschäft sowie ein deutliches Plus bei den Verkäufen kennzeichnen das abgelaufene Geschäftsjahr der IBM Deutschland GmbH. Insgesamt konnte der neue Geschäftsführungsvorsitzende Lothar F.W. Sparberg ein Umsatzplus von knapp 16 Prozent vermelden (siehe auch Kolumne, Seite 7).

Im Geschäftsjahr 1982 steigerte die IBM Deutschland ihren Umsatz um 1,239 Milliarden Mark auf 9,135 Milliarden und wuchs damit um genau 15,7 Prozent. Den Inlandsumsatz konnten die Stuttgarter um 17,8 Prozent auf 5,56 Milliarden Mark erhöhen, nachdem im Vorjahr noch 4,72 Milliarden umgesetzt wurden.

Dabei zeigt sich, daß das Mietgeschäft auf Vorjahresniveau stehenblieb und mit 1,74 Milliarden Mark nur um ein Prozent zulegen konnte. Demgegenüber trug die Anstrengung von IBM offensichtlich Früchte, ihre Kunden zum Kauf des Equipments zu bringen: Mit 2,43 Milliarden Mark erreichte IBM in diesem Bereich eine Steigerung um 39 Prozent. Die Einnahmen aus Dienstleistungen wuchsen um 12 Prozent auf 1,4 Milliarden Mark.

Für 3,58 Milliarden Mark lieferte IBM Deutschland an ausländische Schwestergesellschaften, was einem Wachstum auf diesem Sektor von 12,5 Prozent entspricht. Der Gewinn erhöhte sich um fast 20 Prozent auf 646 Millionen Mark (Vorjahr: 540 Millionen). Damit ergibt sich eine Umsatzrendite von 7,1 Prozent.

Einen erheblichen Zuwachs im Auftragseingang verzeichnete IBM insbesondere bei Großsystemen. Auch Produkte der Systemperipherie hätten einen hohen Anteil am Auftragseingang. Nur mit "zufriedenstellend" charakterisierte IBM-Chef Sparberg das Geschäft bei mittleren Systemen. Dieser Anwenderkreis habe angesichts der Wirtschaftslage im Jahr '82 offenbar wenig Neigung zur Investition verspürt.

Mit 1,386 Milliarden Mark investierte Big Blue selbst fast wieder so viel wie im Vorjahr (1,406 Milliarden). Davon entfielen 692 Millionen auf vermietete Maschinen. Dies, so Sparberg, sei weniger als 1981 und spiegele einen stärkeren Trend zum Direktverkauf wider. Schließlich erhöhte sich auch noch die Zahl der Mitarbeiter: Sie stieg um 350 auf jetzt 27621.