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26.02.1993 - 

Neue Rechner, neue Massenspeicher, neue Software

IBM bringt 14 AS/400-F-Modelle und staerkt Anbindung an PC-Welt

Interessant fuer die blaue Midrange-Klientel duerften auch Plaene von Datenbankhersteller Oracle sein, sein SQL-Connect-Gateway zu nutzen, um auf Daten der AS/400 via Oracles SQL-Net zuzugreifen. Sowohl TCP/IP als auch APPC/LU6.2 sollen in der ersten Version unterstuetzt werden. Nach Aussagen von Oracle sind Entwickler zukuenftig in der Lage, eine Applikations-Programmierschnittstelle (API) fuer unterschiedliche Clients zu nutzen. Dabei sei es wegen der Nutzung von SQL-Net unerheblich, unter welchem Betriebssystem diese Rechner liefen.

Auch die Apple Corp. kuendigte mit "SNA-PS 5250" ein Produkt zur Anbindung ihrer Rechner an die AS/400 an. Hier emuliert die Software ein IBM-5250-Terminal. Mac-Anwender koennen damit auf Daten sowie Applikationen auf der AS/400 zugreifen. Nach Unternehmensangaben soll es auch moeglich sein, zwischen Mac- und AS/400-Anwendungen Daten auszutauschen beziehungsweise zu kopieren. SNA-PS 5250 wird das SDLC-Transportprotokoll (Synchronous Data Link Control) sowie Localtalk-, Ethernet- und Token-Ring-Netzverbindungen zu Appletalk unterstuetzen.

Die neuen F-Modelle sind nach Aussagen von IBM-Manager David Schleicher zwischen 15 und 60 Prozent leistungsfaehiger als die Vorgaenger der E-Serie. Ab Anfang Maerz 1993 sollen alle Rechner verfuegbar sein.

Entwickler-Software fuer den Client-Server-Bereich

Die Topsysteme 70, 80, 90 und 95 nutzen eine neue Entwicklung der IBM: Die Prozessoren sind in Bi-CMOS-Technologie ausgelegt, was zu einer Verdoppelung der Rechengeschwindigkeit fuehren wuerde. Auch die Packungsdichte konnten die blauen Ingenieure steigern, so dass die Logik- und Speicher-Chips mittlerweile auf einer knapp 26 Quadratzentimeter grossen Karte Platz haben.

Alle neuen F-Modelle speichern auf internen Festplatten mit maximal 1 GB Datenvolumen. Damit betraegt die Kapazitaet fuer eingebaute Massenspeicher nunmehr bis zu 3,9 GB. Extern stehen dem Anwender maximal 165 GB zur Verfuegung.

Die IBM kuendigte ferner neue 9337-Diskarray-Subsysteme auf Basis der 3,5-Zoll-Laufwerke mit 2 GB Kapazitaet an. Modell 140 stellt eine Abwandlung des Raid-5-Systems dar, das die IBM bereits vergangenes Jahr vorstellte. Das Einstiegssystem 40 speichert bis zu 14 GB, kann aber bis zum 140er Modell aufgeruestet werden.

Zudem praesentierte Big Blue leistungsfaehigere 7208- Bandspeichergeraete sowie den 3995-Optical-Library-Dataserver. IBMs Tochterunternehmen Pennant Systems steuert je zwei Hochleistungs- Matrixdrucker fuer den AS/400- sowie fuer den Enterprise-Systems- Bereich zu.

Die gemeinsam mit der Candle Corp. entwickelte "Systemview- Automation-Center/400"-Software erlaubt das Management eines Systems oder eines ganzen Netzes auf einer Workstation unter Verwendung einer grafischen Benutzerschnittstelle.

Zwei Entwicklerwerkzeuge sollen ferner den Client-Server-Markt (CS) bedienen helfen: "AS/400 Client Series" und "AS/400 Server Series" stellen Tools zur Verfuegung, mittels derer der Anwender neue grafisch orientierte CS-Applikationen entwickeln kann. Ausserdem bietet das Client-Server-Tool Durchgriffsoptionen auf OS/2-, Windows- sowie Macintosh-Anwendungen.

"PC Support/400" erweitert die Moeglichkeiten, von der AS/400 auf PCs zuzugreifen. Der grafisch orientierte 5250-Emulator "Rumba/400" bedient nun auch OS/2 und Windows.