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04.04.1997 - 

Verschiedene Subsysteme stehen zur Auswahl

IBM bringt NT-Workstation für den Grafikmarkt

Die Workstation ist mit einem 200- Megahertz-Pentium-Pro-Prozessor ausgestattet und läßt sich zu einem SMP-fähigen Zweiprozessor-System erweitern.

Bei den Grafiksubsystemen gibt es zwei Varianten: Die "Matrox-Millennium-II"-Karte ist speziell für die Arbeit im 2D-Bereich gedacht. Sie ermöglicht laut Hersteller eine Bildauflösung von bis zu 1600 x 1200 Bildpunkten. Zusätzliche Funktionen sind unter anderem das "Gouraud Shading" zur besseren perspektivischen Darstellung und die Datenkomprimierung durch MPEG. Der Videospeicher besteht aus maximal 8 MB WRAM. Unterstützt wird der Grafikstandard Open GL.

Die zweite Variante ist für den 3D-Bereich gedacht und wird mit der Karte "Intergraph Intense 3D" geliefert, die einen Videospeicher mit maximal 16 MB SDRAM und einen Textspeicher von 4 MB SGRAM besitzt. Big Blue verspricht eine Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und die Unterstützung von Open GL und "Heidi". Zusatzfunktionen, die die 2D-Karte nicht bietet, sind ein 24- oder 32-Bit-Puffer, Trilinear-Texture-Mapping für 32-Bit-Texturen, Fog und Anti-Aliasing.

Je nach Grafikkarte unterscheidet sich die übrige Ausstattung des Rechners. Die 2D-Modelle weisen eine 2,1-GB-Festplatte und 32 MB Hauptspeicher oder eine Plattenkapazität von 4,5 GB und 64 MB RAM auf. Die 3D-Modelle hingegen sind standardmäßig mit einer 4,5-GB-Ultra-Wide-SCSI-Festplatte und 64 oder 128 MB EDO ECC-Arbeitsspeicher besetzt. Grundsätzlich kann die Festplatte bis 13,2 GB, der Hauptspeicher bis 1 GB ausgebaut werden.

Die Systemverwaltung nutzt die "Wake-on-LAN"-Technologie, und es besteht die Möglichkeit, CMOS-Konfigurationen oder BIOS-Updates über das Netzwerk vorzunehmen.

Zum Software-Bundle gehört nach IBMs neuerlichem Workstation-Schwenk zu Microsoft (siehe CW Nr. 12 vom 21. März 1997, Seite 12 ) das vorinstallierte Windows NT 4.0. Ferner werden "TME 10 Netfinity 4.0", eine Lizenz für "Lotus Smartsuite" und Intels "Landesk Client Manager" auf CD-ROM mitgeliefert.

Neben den neuen Monitoren "P70" (2340 Mark), "P200" (4175 Mark) und "P201" (5164 Mark) , die mit einer Triniton-CRT-Bildröhre ausgestattet sind, ist auch der "9516 LCD" mit einer Aktiv-Matrix-TFT-Bildröhre erhältlich. Der Einstiegspreis für die Intellistation Z Pro liegt bei rund 8000 Mark.