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17.09.2004 - 

"OpenPower" soll Plattformreichweite erhöhen

IBM bringt Power5-Server mit "Linux only"

MÜNCHEN (CW) - Ähnlich wie im Mainframe-Bereich bietet IBM nun auch Server mit Power5-Prozessoren in kostengünstigen Varianten an, die ausschließlich Linux als Betriebssystem verwenden. Die Maschinen werden unter der Marke "OpenPower" vermarktet.

Als erstes Modell bringt Big Blue am 24. September den "eServer OpenPower 720" auf den Markt. Die Vier-Wege-Maschine ist mit 1,5 oder 1,65 Gigahertz schnellen Prozessoren erhältlich und kann bis zu 64 GB Hauptspeicher aufnehmen. Der Hardware-Listenpreis beginnt laut IBM bei 5000 Dollar, die "Virtualization Engine" zur logischen Partitionierung gibt es optional im vierten Quartal für ab 2000 Dollar Aufpreis. Der OpenPower 720 läuft wahlweise unter Suse Linux Enterprise Server 9 oder Red Hat Enterprise Linux AS 3 (Update 3).

Dank Linux deutlich günstiger als die Konkurrenz

IBM reklamiert für das System deutliche Preisvorteile gegenüber technisch vergleichbaren Konkurrenzprodukten. Beispielsweise soll es bis zu 65 Prozent günstiger sein als ein "rs4640-8" von HP mit 1,5-GHz-Prozessoren, bis zu 55 Prozent billiger als ein "Dell 7250" mit 1,5 GHz und bis zu 17 Prozent preiswerter als ein "Sun V40z". Außerdem führt der Hersteller eine Reihe von Benchmark-Resultaten (unter anderem SPECompM2001, SPECjbb2000, SPECsfs97_R1.v3 SMP) an, die die Überlegenheit der neuen 64-Bit-Linux-Maschine gegenüber Systemen von Wettbewerbern nachweisen sollen.

Technisch können die Power5-Server die Betriebssysteme i5/OS, AIX und Linux parallel fahren. Mit nur Linux kann Big Blue die Maschinen zu aggressiven Niedrigpreisen anbieten und damit gegen andere RISC-Systeme und Intel-basierende Server mit Xeon- und Opteron-CPUs positionieren. Allerdings hat sich IBM hier allerhand vorgenommen - im vergangenen Jahr wurden laut IDC 4,7 Millionen x86-Server verkauft, aber nur 118000 Maschinen mit Power-Prozessoren. (tc)