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25.07.2007

IBM bringt POWER6-CPU auf die System-i-Server

IBM setzt auch bei seiner Midrange-Linie System i auf die POWER6-Prozessoren. Als erstes Modell mit dieser CPU wird das Modell System i 570 mit dem Betriebssystem i5/OS Version 5, Release 4, ab Anfang September 2007 verfügbar sein.

Außerdem gab IBM einen Ausblick auf die Zukunft des i5-Betriebssystems. Im kommenden Jahr wird die Version 6 Release 1 auf den Markt kommen, die wesentliche Verbesserungen in Sachen Virtualisierung, Sicherheit und Hochverfügbarkeit bieten soll.

IBM hatte die mit 4,7 Gigahertz (GHz) getaktete POWER6-CPU bereits im Mai 2007 in seinen p-Series-Systemen vorgestellt.

IBM stellte ferner seine neue Power-Systems-Geschäftsorganisation vor. Diese zeichnet verantwortlich für System-p- wie für Highend-System-i-Produkte und zielt auf Enterprise-Kunden. Die neue Organisation unterstreicht das Bestreben von IBM, leistungsfähige POWER-Serversysteme zu liefern, schreibt das Unternehmen. Möglicherweise reagiert IBM hier auf die Situation am Markt. In einer Befragung vom Februar 2007 hatte sich nämlich gezeigt, dass die System-i-Plattform (vormals iSeries und davor AS/400) an Attraktivität verliert.

Das neue System i 570 mit dem POWER6-Prozessor kann maximal bis zu einer 16-Wege-Konfiguration ausgebaut werden. Der i570 lässt sich dabei so konfigurieren, dass auf ihm multiple Transaktions-, Collaborations- und Webapplikationen gleichzeitig in bis zu 160 separaten "virtuellen” Serverpartitionen ablaufen, die sich IT- und Betriebsressourcen auf einem einzelnen System teilen.

Software, die keiner braucht

IBM bietet das Modell i570 mit dem i5-Betriebssystem in der Version 5, Release 4, ab dem 4. September 2007 an. Big Blue hat sich von dem Prinzip verabschiedet, für diese Rechner eine Standard- und eine Enterprise-Edition aufzulegen. Das im Herbst auf den Markt kommende Paket entspricht deshalb einer Standard-Edition. Zur Erklärung sagte ein IBM-Vertreter, Kunden hätten in der Vergangenheit moniert, dass IBM mit dem Hard- und Softwarepaket zu viel Software angeboten hätte, die der Anwender gar nicht benötige.

Noch Zukunftsmusik: das neue I5/OS

Das Betriebssystem i5/OS V6R1 wird "voraussichtlich 2008" verfügbar sein, sagte IBM. Zu dessen Features zählt etwa eine Verschlüsselungsoption, bei der Daten verschlüsselt auf einem Platten- oder Bandspeicher abgelegt werden.

Ferner wird IBM dann Virtualisierungsoptionen anbieten. Diese machen es möglich, dass eine i5/OS-Partition Speicher für eine andere i5/OS-Partition hosten kann. Separate Partitionen, die ihre eigene individuelle Hardware benötigen, werden dann nicht mehr benötigt.

Zudem verspricht IBM Software-Werkzeuge, die es dem Anwender erleichtern sollen, neue Anwendungen in die i5-Topologie einzuführen und die Integration mit Webservices zu verbessern. Integriert sein wird ein Web-Application-Server, der die Einführung von Java-Applikationen erleichtert und nur geringe Systemressourcen und einen reduzierten Verwaltungsaufwand benötigt – so das Versprechen von IBM. Das Betriebssystem i5/OS V6R1 soll ferner gemischte IT-Umgebungen wie Unix oder Windows besser unterstützen helfen.

Preis und Verfügbarkeit

Der System-i570-Server mit POWER6-CPU wird zusammen mit dem Betriebssystem i5/OS V5R4 voraussichtlich ab September zu Preisen ab rund 165.000 US-Dollar erhältlich sein. (jm)

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