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30.01.2007

IBM bringt Web 2.0 in die Unternehmen

Die IBM sortiert ihr Lotus-Portfolio neu und orientiert sich dabei an aktuellen Internet-Trends.

Auf der diesjährigen Lotusphere überraschte die IBM das angereiste Fachpublikum mit der Ankündigung von Software, die ganz im Zeichen des Web 2.0 liegt. Damit gelang es den Armonkern, das Scheitern des 2001 als Nachfolger von Lotus Notes angekündigten "Workplace" zu überspielen. An die Stelle einer allumfassenden Portallösung mit drögem Namen treten einfachere Tools mit einer für IBM ungewohnt peppigen Aufmachung. Hinsichtlich der technischen Fundamente bleibt sich der IT-Goliath aber treu. "Lotus Quickr" und "Lotus Connections" schreiben fort, was im Rahmen von Workplace begonnen wurde: Ausrichtung auf Java, zusammengesetzte Applikationen und Teamfunktionen, die sich in externe Anwendungen einklinken lassen.

Die IBM bedient sich auch jenseits der zwei neuen Produkte kräftig aus dem Fundus des Web 2.0. Dazu zählt die Aufwertung von synchroner Kommunikation durch den Ausbau von "Sametime" zu einer eigenständigen Arbeitsumgebung. Sie kommt besonders den Gewohnheiten jüngerer Internet-Nutzer entgegen. Zu den überraschenden Wendungen gehört auch, dass IBM als eine treibende Kraft hinter den komplexen Web-Service-Standards nun auf Mashups setzt und die Integration von Anwendungen über REST-Schnittstellen propagiert. (siehe Seite 16) (ws)