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26.03.2004 - 

Windows-Spezialisten sollen zu offenen Systemen wechseln

IBM-Chef Raizner sagt Microsoft den Kampf an

STUTTGART (CW) - IBM wird in den nächsten Monaten große Anstrengungen unternehmen, Software- und Servicepartner von Microsoft für die eigenen Plattformen abzuwerben. Das sagte Deutschland-Chef Walter Raizner im Interview mit der COMPUTERWOCHE. Auf Basis von Linux und Java will Big Blue vor allem das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen forcieren.

"Im Grunde stecken die Microsoft-Kunden in einer proprietären Umgebung", warnt Raizner. Microsofts Stärke sei allein auf die hohe Marktdurchdringung zurückzuführen. Dadurch würden sich die Anwender künftig aber nicht mehr blenden lassen. "Da wollen sie raus. Der Anwender möchte nicht das Gefühl haben, irgendeinem Anbieter ausgeliefert zu sein."

Als Alternative will IBM seine eigenen Plattformen und vor allem Linux stärker in den Vordergrund stellen. Nach Einschätzung Raizners werden sich Open-Source-Lösungen langfristig auch im Mittelstand durchsetzen. Dabei helfen sollen die weltweit rund 90 000 Business-Partner, die branchenspezifische Pakete für kleine und mittlere Unternehmen schnüren sollen. "Nach Marktanteilen sind wir dort bei weitem nicht da, wo wir sein wollen", räumt Raizner ein. Um die Produkte speziell an den Bedürfnissen des Mittelstands auszurichten, sucht der IBM-Chef eine engere Kooperation mit unabhängigen Softwareherstellern: "Hier ist für beide Seiten genug zu holen." (Das Interview mit Walter Raizner lesen Sie auf Seite 10.)