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18.08.2000 - 

Bis zu 16 S80-Rechner arbeiten im Verbund

IBM clustert seine RS/6000-Server mit Supercomputer-Software

MÜNCHEN (CW) - Mit der Clustering-Software seiner Supercomputing-Systeme bietet IBM Kunden die Möglichkeit, bis zu 16 RS/6000-Server der S-Klasse über Ethernet-Verbindungen zu koppeln und von einer zentralen Konsole aus zu überwachen.

IBM ist weiter bemüht, Techniken aus der massiv-parallelen Supercomputer-Linie "RS/6000 SP" in die Welt der kommerziell genutzten Rechner zu integrieren. Mit einer abgespeckten Version der SP-Clustering-Software "Parallel Systems Support Programs" (PSSP) sollen Kunden die AIX-basierten Highend-Server der S-Klasse (beispielsweise "RS/6000 S80") über Standard-Ethernet-Verbindungen zu einem Cluster zusammenschalten können. Darauf lassen sich Anwendungen wie die Parallel-Version der herstellereigenen Datenbank "DB2" oder auch Oracles "Parallel Server" betreiben.

"Clustered Server Attachement" nennt IBM ein Produktpaket, über das die Server mit einer zentralen Management-Konsole in Form einer Workstation verbunden werden. Diese stellt verschiedene Verwaltungsfunktionen zur Verfügung, beispielsweise Monitoring des Verbunds und die Heartbeat Messages, über die die Funktionsfähigkeit einzelner Server laufend geprüft wird. Um das Clustered Server Attachement nutzen zu können, benötigen Kunden eine Kontroll-Workstation vom Typ "RS/6000 7025", mindestens die AIX-Version 4.3.3 und die Software PSSP für AIX ab der Version 3.2. Während PSSP für Supercomputer-Kunden kostenlos ist, veranschlagt IBM für den Einsatz mit S-Klasse-Servern zirka 25 000 Dollar.

Ein so entstandenes Netz aus S-Klasse-Servern soll sich wie ein massiv-paralleler SP-Supercomputer verhalten. Der Unterschied liege lediglich in den relativ langsamen, allerdings auch deutlich billigeren Ethernet-Verbindungen. In den SP-Systemen verwendet IBM spezielle SP-Switches, die für einen schnellen Datentransfer sorgen. Eine weiterentwickelte und deutlich leistungsstärkere Version dieser Switches setzte der Hersteller zum Bau des Supercomputers "Asci White" ein, den das US-Energieministerium zur Simulation von Atomtests benutzt.