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Immer mehr kommerzielle Anwender setzen auf HPC


17.11.2000 - 

IBM dominiert die Top-500-Hitparade bei den Supercomputern

MÜNCHEN (CW) - Zum 16. Mal haben Wissenschaftler der Universität Mannheim und der University of Tennessee eine Liste der 500 weltweit leistungsstärksten Computer zusammengestellt. Spitzenreiter in der Liga des High Performance Computing (HPC) ist der IBM-Rechner "Asci White", der für das Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien Nuklearexplosionen simuliert.

Insgesamt ist Big Blue mit 215 Systemen in der Liste vertreten. Auf Platz zwei steht Sun Microsystems mit 92 Supercomputern. Silicon Graphics Inc. (SGI) platziert sich mit 67 Systemen auf Rang drei. Auch unter den Top Ten führt IBM. Die Armonker stellen fünf der zehn rechenstärksten Computer der Welt.

Mit diesem Ergebnis kann IBM seinen Anteil unter den Top 500 um 43 Prozent gegenüber der vor einem halben Jahr veröffentlichten Liste erhöhen. Asci White erreicht laut dem Linpack-Benchmark eine Leistung von knapp 4,9 Teraflops. Alle 500 gelisteten Supercomputer zusammengenommen schaffen eine Leistung von 88,1 Teraflops. Das bedeutet eine Steigerung um 61,5 Prozent gegenüber dem letzten Ranking.

Das Supercomputing-Geschäft wird laut den Wissenschaftlern immer schnelllebiger. So fanden 231 Systeme aus der vor sechs Monaten vorgestellten Liste keine Berücksichtigung mehr. Auch bei den Architekturen lässt sich ein Wechsel beobachten. Basierten vor einem halben Jahr noch 121 Computer auf einer reinen Shared-Memory-Processor-(SMP-)Architektur, so fanden sich zuletzt nurmehr elf Rechner dieses Typs. Dagegen verwendeten 112 SMP-Systeme eine Cluster-Architektur.

Die Zeiten, als die "Number Chruncher" fast ausschließlich im wissenschaftlichen Bereich zu finden waren, sind vorbei. Der Markt für kommerzielle Anwendungen auf den Supercomputern wächst, erklärt Irving Wladawsky-Berger, IBMs Vice President für Technologie und Strategie. Als Gründe dafür identifiziert der IBM-Manager die fallenden Preise sowie die immer stärker wachsenden Datenmengen, mit denen die Unternehmen hantieren müssen.