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30.03.2001 - 

64-Wege-Gerät soll Großanwender locken

IBM drängt mit Intel-Servern ins Highend-Segment

MÜNCHEN (CW) - Mit einer Reihe von neuen Servern und Dienstleistungen will IBM das Highend-Segment im Markt für Intel-basierte Server besetzen. Das Spitzenmodell der X-Server-Serie arbeitet mit bis zu 64 Prozessoren vom Typ Pentium III.

Big Blues neues Flaggschiff heißt "E-Server x430" und basiert auf der Multiprozessor-Architektur Numa (Non Uniform Memory Access Architecture) der 1999 aufgekauften Firma Sequent. Der Server arbeitet mit maximal 64 Pentium-III-CPUs (900 Megahertz) und soll Herstellerangaben zufolge 688220 Transaktionen pro Minute verarbeiten können. IBM hat damit insbesondere Großkunden im Visier, die ihre IT-Infrastrukturen für E-Business-Projekte ausbauen wollen.

Die x430-Systeme lassen sich in unbhängige Rechnereinheiten mit jeweils vier Prozessoren aufteilen (partitionieren). Damit können Unternehmen mehrere Betriebssystem-Plattformen gleichzeitig in einem Server fahren. In Frage kommen dafür etwa Linux und das Unix-Derivat AIX.

Windows 2000 als OptionMicrosofts Windows 2000 Datacenter Edition soll zum Einsatz kommen, sobald die nächste Version dieses Systems verfügbar ist, erklärte ein IBM-Sprecher. Für eine typische Konfiguration mit acht Prozessoren, 4 GB Hauptspeicher und 100 GB Plattenkapazität veranschlagt der Hersteller etwa 160 000 Dollar.

Neben dem Spitzenmodell stellte das Unternehmen drei weitere Intel-basierte Geräte vor: den für Rack-Schränke konzipierten flachen Vier-Wege-Server "x350", das Stand-alone-Modell "x250" (ebenfalls maximal vier CPUs) und den "x370", der sich mit bis zu acht Pentium-III-Prozessoren bestücken lässt.

IBM kündigt ferner eine Reihe von Support-Dienstleistungen für Windows 2000 Datacenter an. Dazu zählen Services für Disaster Recovery, Systemtests und Verfügbarkeitsgarantien bis zu 99,99 Prozent, die sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem abdecken.