Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


22.03.2005

IBM entlässt in Europa

Big Blue kündigt 500 Mitarbeitern in Schweden und diskutiert über 2000 Stellen in Frankreich.

IBM Global Services streicht weitere Stellen in Europa. Nachdem das Unternehmen kürzlich angekündigt hat, Betriebsstätten in Hannover und Schweinfurt zu schließen und rund 600 Mitarbeiter zu entlassen, folgen nun neue Hiobsbotschaften aus Schweden und Frankreich. Insgesamt müssen möglicherweise mehr als 2500 Mitarbeiter gehen.

In Schweden plant IBM, fünf Niederlassungen zu schließen und 538 Mitarbeiter nach Hause zu schicken. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften laufen bereits. Big Blue hatte dort kürzlich mit dem schwedischen Versicherungsunternehmen Skandia Insurance Company einen wichtigen Kunden verloren. Die Assekuranz bezieht den IT-Betrieb nun von Volvo Information Technology.

In Frankreich stehen Presseberichten zufolge bis zu 2000 Stellen zur Disposition, IBM bestätigte diese Meldung jedoch nicht. Ein französischer Sprecher sagte, das Unternehmen spreche mit der Mitarbeitervertretung über eine Weiterentwicklung von IBM Frankreich. Bis Mitte April sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein. "Es ist zu früh, um über Restrukturierungen zu diskutieren", sagte der Sprecher.

Fred McNeese, Unternehmenssprecher von IBM Europa, bestätigte die Pläne für Schweden und Deutschland, Stellen unter anderem im Helpdesk und Application-Management zu streichen. Einige Aufgaben sollen in Länder außerhalb Europas verschoben werden. "Bislang wurde noch keine Entscheidung getroffen", sagte McNeese.

Entlassungen in Deutschland sind weit fortgeschritten

Zumindest für Deutschland sind die Auslagerungspläne laut IG Metall jedoch fortgeschritten. In Schweinfurt weisen die gekündigten IBM-Mitarbeiter noch bis zum 30. September 2005 diejenigen Kollegen aus Tschechien, Ungarn und China in die Arbeit ein, die künftig ihre Jobs übernehmen. IBM begründet die Verlagerung mit den neuen Marktanforderungen. Gemeint ist vermutlich, dass Kunden von ihren Anbietern immer öfter die Quadratur des Kreises fordern: Sie sollen mehr Qualität und Leistung für weniger Geld liefern. (jha)