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01.12.2000 - 

M-Commerce erfordert Trennung von Layout und Inhalt

IBM entwickelt ein XML-basiertes Content-Management-System

MÜNCHEN (CW) - IBM arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung eines rein auf XML-basierenden Content-Management-Systems. Für viele Anwender kommt die Trennung von Inhalt und Layout allerdings etwas spät, mussten sie doch möglichst schnell und ohne Rücksicht auf künftige Entwicklungen im Internet präsent sein.

Wie die amerikanische CW-Schwesterpublikation "Infoworld" berichtet, steht IBMs Internet-Division kurz vor der Vollendung eines Prototypen für ein Content-Management-System. Da die Lösung ausschließlich auf der Extensible Markup Language (XML) basiert, erlaubt sie die komplette Trennung von Inhalten und deren Erscheinungsbild. Dies ist nicht nur für die Pflege von Internet-Seiten und Portalen von Vorteil: Vor allem wenn tragbare Zugangsmedien wie PDAs und WAP-Telefone den prognostizierten Siegeszug des M-Commerce Realität werden lassen, ist es unerlässlich, Inhalte in verschiedenen Formen und Formaten anzubieten.

Das IBM-intern als "Franklin Content Management Project" betitelte Programm soll zu einer tragenden Säule von Produkten avancieren, die Big Blues Firmenvertreter bereits unter dem Label "Next Generation Internet" angekündigt haben. Die geplante Lösung wird sowohl die notwendige Infrastruktur als auch die für das Management von Inhalten notwendigen Tools und Application Programming Interfaces (APIs) umfassen.

Obwohl der Markt für derartige Content-Management-Systeme äußerst lukrativ erscheint, bieten bislang nur wenige Hersteller wie Vignette oder Interwoven XML-basierte Lösungen an. Pikanterweise verbindet IBM eine strategische Partnerschaft mit Vignette. Maria Hernandez, IBM-Managerin im Bereich Internet-Technologie, sieht hier jedoch keine Probleme. Man wolle den Kunden vielmehr beide Systeme anbieten.

Die vergleichsweise geringe Zahl von Herstellern derartiger Lösungen erklärt sich auch aus den Problemen vieler Kunden. Unter dem Zugzwang, möglichst schnell mit einer Website in das E-Commerce-Zeitalter aufzubrechen, stand deren Pflege bei den Überlegungen der frisch gebackenen E-Business-Unternehmen meist im Hintergrund, so Hernandez. Viele Anwender würden mittlerweile bedauern, das Content-Management ihrer Internet-Angebote nicht von Anfang an besser geplant zu haben.