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02.02.1990

IBM erfüllt sich Kundenwünsche

Der Kunde soll sich als König fühlen. Mit erstaunlicher Einfühlsamkeit scheint IBM daher jeden möglichen Wunsch vorherzusehen. Dem auf Sicherheit bedachten DV/Org-Leiter wird ein zwar tiefblaues, aber homogenes SAA-Konzept versprochen, während der (noch) ungebändigte DV-Nachwuchs im technischen Bereich mit Unix spielen darf. Schließlich will man sich die künftige Kundschaft nicht vergraulen. Geld macht Big Blue allerdings nach wie vor mit seiner angestammten Klientel, den am Mainframe ergrauten Veteranen.

Um diese als Kunden zu erhalten, durchforstet der Mainframe-Riese seit über einem Jahr den Software-Markt nach Know-how für sein SAA-Konzept. Und dabei kann IBM - wie so manche Hausfrau im Schlußverkauf - keinem Schnäppchen widerstehen. Ein Kaufrausch, der sich inzwischen auch auf den Unix-Bereich ausgedehnt hat. Doch die IBM behält ihr wichtigstes Ziel fest im Blickfeld: Die Abschottung der kommerziellen SAA-Welt gegenüber AIX.

Dem Kunden wird diese Einschwörung auf das proprietäre SAA-Konzept mit AlX-Enklave mundgerecht als "Zwei-Säulen-Konzept" serviert. Damit soll suggeriert werden, die AlX-Produktlinie stünde dem SAA-Konzept gleichwertig gegenüber. Außerdem soll der Säulenvergleich jeden Wunsch nach einem gemischten SAA/AlX-Konzept absurd erscheinen lassen. Wer wollte schon "Säulen" mischen! Ein Bild manipuliert eben mehr

als tausend Worte. gfh