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14.04.2000 - 

Im Rahmen der X-Architecture:

IBM erweitert und überarbeitet die Netfinity-Familie

MÜNCHEN (CW) - Mit den beiden Modellen "Netfinity 7100" und "7600" baut IBM die Reihe der PC-Server aus und verpasst den bestehenden Geräten neue CPUs.

Die beiden Neuzugänge der Netfinity-Reihe laufen IBM-intern unter den Codenamen "Mohawk Light" (Modell 7100) und "Mohawk Heavy" (7600), was auf gemeinsame Merkmale schließen lässt. Beide nutzen ein bis vier Pentium-III-Xeon-Prozessoren mit 550 Megahertz Taktrate. Unterschiedlich ist die Größe des L2-Cache auf den Chips: Beim kleineren Server beträgt er 512 KB oder 1 MB, beim größeren Bruder ist er 1 oder 2 MB groß.

Dieser verfügt zudem werksseitig über die "Chipkill"-Speicher, die für den 7100-Rechner optional angeboten werden. Das Chipkill-Verfahren entwickelte IBM in Zusammenarbeit mit der Nasa für die Mars-Rover-Mission. Dabei werden im Gegensatz zum herkömmlichen Fehlerkorrekturverfahren ECC, das SDRAM-Fehler Bit für Bit erkennt und korrigiert, bis zu acht fehlerhafte Bit gleichzeitig und für mehrere Speicherbausteine repariert.

Die Entwickler des US-Konzerns haben die Funktionen zur Fehlerkorrektur beim 7600-Server in die Elektronik der Hauptplatine und nicht in die Speicherkarten integriert, so dass herkömmliche SDRAM-Speicherchips verwendet werden können.

Gemäß der Philosophie der X-Architecture verfügen die beiden neuen Netfinity-Rechner über Techniken, die IBM den Großrechnern entnommen hat: Beispielsweise ein Serviceprozessor, Fehlerdiagnose über Lichtpfad oder das Leistungsmessgerät, das den Anwender warnt, wenn der Stromverbrauch von CPU, Speicher und Peripherie an die Leistungsgrenze des Geräts heranreicht. Die Rechner sind in den USA ab rund 10000 Dollar als Stand- oder Einbaugerät zu haben.

Für die bestehenden Netfinity-Familien gibt es optional neue Intel-Prozessoren: Modell "5600" kann mit der 733-Megahertz-Version bestellt werden, der Thin Server "4000R" und "Netfinity 3500" sind mit 650 und 750 Megahertz-Prozessoren zu haben.