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23.08.2002 - 

IT verbraucht zehn Prozent der Energieressourcen

IBM forscht an Stromspartechniken

AUSTIN (CW) - IBM hat ein Forschungsprojekt gestartet, um den Energieverbrauch von IT-Systemen zu senken. Unterstützt werden die Armonker von der University of Pittsburgh und dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium, das rund zwei Millionen Dollar beisteuern will.

Künftig werden Stromspartechniken in allen IBM-IT-Systemen vom Server über Speichergeräte bis hin zu PC-Systemen integriert, kündigt Nick Donofrio an, Senior Vice President für die Bereiche Technologie und Produktion bei IBM. Die Schwierigkeit daran sei allerdings, so räumt er ein, dass Leistung und Preis nicht darunter leiden dürften.

Im texanischen Austin arbeiten seit Oktober 2001 rund 40 Wissenschaftler und Techniker im IBM-Low-Power-Center. Das jetzt gestartete Projekt wird von der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) unterstützt. Das Forschungsvorhaben resultiert aus einem von der US-Regierung und Industrieunternehmen in Gang gebrachten Programm namens Power-Aware Computing and Communications (Pacc).

Nach Einschätzung der IBM-Experten könnten die Forschungsergebnisse deutliche Kosteneinsparungen für die Anwender bringen. So würden derzeit rund 25 Prozent des Budgets für Datenzentren in Unternehmen ausgegeben, um die IT-Systeme am Laufen zu halten und zu kühlen. Die US-amerikanische Energiebehörde hat ermittelt, dass rund zehn Prozent der in Nordamerika erzeugten Energieressourcen für IT-Systeme verwendet würden.

Einzelheiten, wie die IBM-Forscher den Stromverbrauch senken wollen, sind noch nicht bekannt. Nach Ansicht von Experten wird es nicht einfach, den Energieverbrauch bei gleichzeitig ständig wachsendem Leistungsbedarf zu senken, erläutert Nathan Brookwood, Analyst bei Insight 64. Viele Einsparungsmöglichkeiten seien bereits ausgereizt. Eine wichtige Rolle könnte ein Betriebssystem spielen, das einzelne Rechnerkomponenten je nach Bedarf ein- und ausschaltet. Erste Prototypen energiesparender IT-Plattformen sollen im nächsten Jahr vorgestellt werden. Auch die Militärs wollen mit ihren Waffensystemen von der Stromspartechnik profitieren. (ba)