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22.03.1985 - 

Zwei neue Köpfe bei Big Blue in Armonk

IBM: Frischer Wind im PC-Geschäft

NEW YORK (lo) - IBM strukturiert derzeit das PC-Geschäft um. Als verantwortliche Manager verpflichtet wurden Philip D. Estridge, Präsident der Entry Systems Division, und William C. Lowe, bisher Kopf der "Office Network Strategy".

Der 47jährige Senkrechtstarter Estridge soll vom Hauptsitz des Computerkonzerns in Armonk die Produktion der PC-Produkte weltweit betreuen. Das Ziel: IBM will im Markt der Hersteller mit den geringsten Kosten je Gerät werden. Immerhin investierte IBM 16,5 Milliarden Dollar innerhalb der vergangenen fünf Jahre in die Kleinrechner-Fertigung. Dieser Betrag hat sich nach Unternehmensangaben jedoch bisher nicht amortisiert.

In der Branche gilt Estridge als Vater des PC. Er war der erste Verantwortliche, der mit einem Zwölf-Mann-Team 1980 die Planung in einer "Independent Business Unit" (BU) begann. Es dauerte nur vier Jahre, bis das PC-Geschäft die Höhe von fünf Milliarden Dollar jährlich erreichte.

Lowe, zugleich Nachfolger von Estridge, soll den PC mit der weitläufigen IBM-Computerfamilie zusammenführen. Marktkenner bestätigen dem 44jährigen dazu beste Voraussetzungen. Er verfüge über umfassende Erfahrung in der Langzeitplanung des "Office Network".

Bisher leitete Estrigde in dem Entry-Systems-Bereich 10 000 Mitarbeiter in vier Zweigstellen. Nun trägt er die Verantwortung für 116 000 Personen in 41 Niederlassungen, verstreut über 15 Länder.

Der Senkrechtstarter legte an Geschwindigkeit auf seiner Karriereflugbahn vergangenes Jahr noch zu. Der Verkauf von "persönlichen Computern" verdreifachte sich nach Schätzungen auf 1,5 bis 2 Millionen Maschinen. 1983 trat Estridge als President des Entry-Systems-Sektors an, 84 wurde er Vice-President.