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22.12.2000 - 

Datenschutzrichtlinien festlegen

IBM führt Posten des Chief Privacy Officer ein

22.12.2000
MÜNCHEN (CW) - Da amerikanische Unternehmen, speziell solche, die im Internet Handel treiben, immer wieder wegen Verstößen gegen den Schutz der Privatsphäre am Pranger stehen, will IBM mit der Ernennung eines Chief Privacy Officer mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Amerikanerin Harriet Pearson soll für das Unternehmen eine Privacy-Politik ausarbeiten. Doch dies ist einfacher gesagt als getan, denn in den Ländern, in denen IBM Niederlassungen unterhält, gibt es unterschiedliche Auffassungen und Gesetze zum Datenschutz. Ob IBM auch in den einzelnen Länderorganisationen Privacy-Manager ernennen wird, steht noch nicht fest. Die Konkurrenz sieht zumindest in Deutschland noch keinen Handlungsbedarf. Bei Fujitsu-Siemens etwa ist die Ernennung eines CPO zurzeit nicht geplant, da die Unternehmen hierzulande viel mehr gesetzliche Regeln und Vorschriften berücksichtigen müssten als in den USA.

Während in Europa seit zwei Jahren eine Richtlinie zum Datenschutz gilt, existiert in den USA zum Beispiel kein Privacy-Gesetz. Die US-Industrie hat sich jedoch dazu verpflichtet, in Eigeninitiative für den Schutz personenbezogener Daten zu sorgen. Einige US-Organisationen kritisieren immer wieder amerikanische Firmen wegen ihres Vorgehens in Sachen Datenschutz.