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22.05.1987 - 

3X-Anwender bei Produktankündigung auch weiterhin im Abseits:

IBM füllt SAA-Gerüst mit Substanz

MÜNCHEN (CW) - Die "System Anwendungs-Architektur" (SAA) der IBM soll nicht länger ein Rahmenwerk bleiben: Dem Vernehmen nach stellt der Marktführer nun eine umfangreiche Palette an entsprechender Datenbank- und Anwendungssoftware für das SAA-Konzept vor.

Acht Wochen nach der Ankündigung der "Systems Application Architecture", mit der IBM langfristig die drei inkompatiblen Rechner-Architekturen PC, Systeme /3X und 370 unter einen Hut bringen will (CW Nr. 13 vom 27. März 1987, Seite 1), füllt der Branchenprimus nun das SAA-Gerüst erstmals mit Substanz. Rund 30 Programme und System Erweiterungen sollen nach IBM-Verlautbarungen für das strategische Rahmenprodukt von Big Blue parat liegen.

Als sicher gilt jedoch, daß die neue Software für die Bereiche relationale Datenbank, Individuelle Datenverarbeitung (IDV) und Professionelle Anwendungsentwicklung (PAE) konzipiert wurde. So rechnen Insider unter anderem mit einer neuen Version des relationalen Datenbankmanagement-Systems SQL/DS sowie einem neuen Release von Query Management Facility (QMF). Dies wird gleichzeitig als Vorbote für das geheimnisvolle "Repository-Projekt" des Marktführers gewertet, in das später einmal sämtliche DB2-Komponenten eingebettet sein sollen (CW Nr.4 vom 23. Januar 1 987, Seite 1).

Darüber hinaus, so war aus IBM-Kreisen zu vernehmen, will Big Blue neue Preise und Konditionen im Softwarebereich präsentieren. Näheres war bis Redaktionsschluß nicht zu erfahren.

Aller Voraussicht nach werden jedoch die Anwender von Schrägstrich-Modellen auch nach dem Produkt-Announcement für das SAA-Gerüst weiterhin in ihrer "Habt-Acht-Stellung" verharren müssen Entsprechende Statements, wie die /3X-Systeme künftig in das Architektur-Konzept des Branchenführers praktisch eingebunden werden sollen, soll es nämlich nicht geben.