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07.12.2001 - 

X360-Server mit Intels Foster-CPU

IBM gibt Startschuss für Summit-Chipsatz

MÜNCHEN (CW) - Mit der Markteinführung des "X360"-Servers von IBM gibt auch der "Enterprise-X"-Chipsatz der Armonker, bislang unter dem Codenamen "Summit" bekannt, sein Debüt. Erste Systeme auf Basis der neuen Architektur, angetrieben von Intels 32-Bit-"Xeon-MP"-Prozessor alias "Foster", werden ab Dezember ausgeliefert.

Im Bemühen, einen weichen Übergang von den heutigen 32-Bit-Intel-Applikationen zu künftigen Systemen auf Basis von Intels Itanium-Prozessorfamilie zu ermöglichen, hat Big Blue vergangene Woche seinen ersten Summit-Server X360 präsentiert. Neben Systemen auf Grundlage von Intels Foster-CPU biete IBM "mit der Enterprise-X-Architektur eine klare Roadmap zu Intels kommender Itanium-Generation McKinley", so Susan Whitney, General Manager für IBMs X-Server.

Demnach soll die unter dem Codenamen Summit entwickelte Architektur sowohl Intels 32-Bit-Foster-Chip als schließlich auch dessen nächste 64-Bit-Itanium-Generation unterstützen. Nach dem Bausteinprinzip bietet der Chipsatz, der laut Big Blue an das Design der hauseigenen Mainframe-CPU-Module angelehnt ist, höhere Flexibilität in Sachen Rechenleistung: So können Anwender eine Vier-Prozessor-Intel-Maschine kaufen und diese bei Bedarf mit bis zu zwölf weiteren CPUs bestücken.

IBMs X360 ist als Vier-Wege-System konzipiert, verfügt über einen 400-Megahertz-Frontside-Bus und unterstützt Intels Xeon MP mit 1,5 oder 1,6 Gigahertz Taktrate. Aufgrund seiner Bauhöhe von nur drei Höheneinheiten (1U = 1,75 Zoll = 4,45 Zentimeter) soll das kompakte Rack-System etwa 40 Prozent mehr CPUs pro Einschub erlauben als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Zudem sollen Selbstheilungs-Tools, die im Rahmen von Big Blues "Eliza"-Projekt entwickelt wurden (siehe CW 46/01, Seite 48), dem System die Anpassung an wechselnde Bedingungen ermöglichen und somit bei Störungen Systemausfälle verhindern.

Ferner bietet der Summit-Server die optionale "RXE-100"-I/O-Technik (RXE = Remote Expansion Enclosure). So verfügt das System dann neben sechs bereits vorhandenen PCI-X-Slots über Raum für maximal zwölf weitere Steckplätze, die räumlich auch vom Server entfernt sein können.

Der X360 unterstützt Microsoft-Applikationen und Betriebssysteme sowie Linux und Novell Netware und ist zu Preisen zwischen 16000 und 35000 Dollar verfügbar. (kf)