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07.02.2003 - 

T-Rex schon im Mai?

IBM hat den z/900-Nachfolger startklar

07.02.2003
MÜNCHEN (CW) - Nach Darstellung des britischen Nachrichtendienstes "Computerwire" stellt IBM in Kürze mit "T-Rex" die nächste Generation seiner Z-Series-Mainframes vor.

Die unter dem alten Codenamen "Galileo" entwickelten neuen Großrechner - für die auch die Titel T-Rex und "G8" im Umlauf sind - könnten in wenigen Monaten auf den Markt kommen. Dies lässt sich, so "Computerwire", aus Äußerungen der Analysten Phil Payne von Isham Research und Steven Milunovich von Merrill Lynch schließen. IBM verweigert über den z/900-Nachfolger noch jede Auskunft.

Herzstück des kommenden Mainframes wird ein 64-Bit-CMOS-Prozessor "G8", der in der zweiten Hälfte dieses Jahres in größerem Volumen verfügbar sein soll. Laut Milunovich wird diese CPU eine Leistungsfähigkeit von 400 bis 450 Millionen Instruktionen pro Sekunde (MIPS) aufweisen, ein Drittel bis 50 Prozent mehr als die bisherigen G7-Chips der z/900. Zu einem späteren Zeitpunkt werde es diese Prozessoren auch in "Dual-Core"-Architektur, also mit zwei CPU-Kernen, geben.

Jeweils 20 G8-Prozessoren werden, so Milunovich, auf einem "Multichip Module" (MCM) zusammengefasst. Davon sind 16 CPUs aktiv, und vier sind als Reserve beziehungsweise für andere Funktionen vorgesehen. Vier dieser Module lassen sich maximal in einem Mainframe installieren.

Mainframe-Spezialist Payne sieht das anders. Er glaubt, zunächst werde Big Blue MCMs mit acht aktiven und vier weiteren CPUs auf den Markt bringen. In der kleinsten T-Rex-Ausbaustufe würden aber zwei MCMs so eng miteinander verbunden, dass sie ein System mit 16 Prozessoren ergäben. Erst später käme IBM mit einem 32-Wege-System und mit Dual-Core-Technik zu einem 64-CPU-Rechner. Dieses Highend-Modell werde eine Gesamtleistung von 9000 MIPS erbringen. (ls)