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22.07.1988 - 

Datamation: Branchenriesen setzen 209 Milliarden Dollar um:

IBM hat ein Viertel des Weltmarktes gepachtet

MÜNCHEN (CW) - Amerikanische DV-Anbieter haben den DV-Weltmarkt Immer noch fest im Griff. Allein in die Kassen der IBM fließt weltweit fast jeder vierte DV-Dollar. 22 europäische Hersteller bringen es unter den 100 größten Unternehmen der Branche nur auf ein Sechstel des Geschäftsvolumens; die 16 Nippon-Konzerne sind mit 20 Prozent sehr stark.

Diese Zahlen gehen aus der diesjährigen Aufstellung der 100 größten DV-Anbieter hervor, die jetzt von dem US-Magazin Datamation veröffentlicht wurde. Nach Berechnungen der Zeitschrift erreichte der Weltmarkt für Produkte und Dienstleistungen der Informationstechnik 1987 ein Volumen von 255 Milliarden Dollar, von denen rund 80 Prozent von besagten 100 Anbietern erwirtschaftet wurden.

Wie sehr die IBM das Geschäft dominiert, zeigt sich daran, daß der Armonker Konzern mit DV-Produkten und -Dienstleistungen mehr umsetzte als die folgenden 13 Unternehmen. Alle 22 Europäer zusammengenommen, von Siemens über Olivetti, Bull, Nixdorf, Philips bis hin zu Nokia, reichen Big Blue mit knapp 34 Milliarden Dollar DV-Umsatz nicht einmal bis zur Schulter. Selbst die 41 Milliarden Dollar der Japaner sind nur 80 Prozent des Computergeschäfts der IBM.

Aber es gibt bei Datamation auch Kriterien, nach denen der Gigant nicht auf Platz 1 landet. Bei der Rendite führt Cray vor Microsoft und Lotus, beim Pro-Kopf-Umsatz Comparex vor CIS und Econocom, wobei der Fairneß halber gesagt sei, daß ein Unternehmen mit hoher Fertigungstiefe nicht so gut abschneiden kann wie ein reines Handelsunternehmen. Die meisten neuen Mitarbeiter stellten Wyse, CIS und Compaq ein, während Datapoint, der Unternehmensbereich Datentechnik bei General Electric sowie Dataproducts drastisch die Belegschaft reduzierten.