Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


03.01.2008

IBM in USA wegen Umweltverschmutzung verklagt

NEW YORK (Dow Jones)--Der Technologiekonzern International Business Machines Corp (IBM) sieht sich einer Umweltschutzklage gegenüber. Eine Gruppe von sieben Kanzleien hat beim Supreme Court of Broome County im Bundesstaat New York Klage gegen den in Armonk ansässigen Konzern eingereicht. IBM wird vorgeworfen, über Jahre hinweg mit großen Mengen giftigen Chemikalien in der Nähe des Gründungsortes Endicott Luft, Boden und Grundwasser verschmutzt zu haben.

NEW YORK (Dow Jones)--Der Technologiekonzern International Business Machines Corp (IBM) sieht sich einer Umweltschutzklage gegenüber. Eine Gruppe von sieben Kanzleien hat beim Supreme Court of Broome County im Bundesstaat New York Klage gegen den in Armonk ansässigen Konzern eingereicht. IBM wird vorgeworfen, über Jahre hinweg mit großen Mengen giftigen Chemikalien in der Nähe des Gründungsortes Endicott Luft, Boden und Grundwasser verschmutzt zu haben.

Zu den Kanzleien zählt die durch den Fall "Erin Brockovich" bekannte Masry & Vititoe. Sie hatte in einem Verfahren gegen Pacific Gas & Electric Co wegen Verseuchung des Trinkwassers eine Summe von 333 Mio USD für die Opfer erstritten.

Nach Angaben von IBM-Sprecher Michael Maloney bedauert der Konzern, dass die im Vorfeld mit den Anwälten der Kläger geführten Verhandlungen gescheitert sind und es nun zu einem Verfahren kommt.

Die Kanzleien heben den Einsatz von möglicherweise Krebs erregendem Trichloroethylen (TCE) hervor. Die Chemikalie wird in der Industrie zur Entfettung verwendet. IBM habe ungeachtet der Folgen für Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung von 1924 bis 2002 den Austritt von TCE in die Umwelt um Endicott zugelassen. Dem Konzern hatte bewusst sein müssen, dass die Chemikalie über einen "beachtlichen Zeitraum" im Boden bleibe.

Die Kanzleien, die mit der aktuellen Klage 90 Kläger vertreten, kündigten an, dass es sich um die erste (Klage) von Vielen handele.

Berichten zufolge will das National Institute of Occupational Safety and Health eine 3,2 Mio USD teure Studie starten, um den Anteil von Krebserkrankungen bei IBM-Beschäftigten in Endicott zu prüfen.

Webseite: http://www.ibm.com/ -Von Andrew Edwards, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/rio

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.