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Softlayer und mehr


17.01.2014 - 

IBM investiert 1,2 Milliarden Dollar in Cloud-Ausbau

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
IBM will seine Cloud-Aktivitäten deutlich ausbauen und nimmt dafür allein in diesem Jahr 1,2 Milliarden Dollar in die Hand.

Die Gelder sollen unter anderem in 40 lokale Rechenzentren (15 davon werden in diesem Jahr neu gebaut) in 15 Ländern weltweit fließen, teilte der Konzern mit. Eines von bislang 13 Cloud-RZs befindet sich bereits bei der Deutschlandzentrale in Ehningen, ein weiteres im schweizerischen Winterthur. 2015 will IBM mit seinen Cloud-Angeboten sieben Milliarden Dollar umsetzen und sich damit einen ordentlichen Teil vom weltweiten Markt sichern, der nach Einschätzung des Konzerns im Jahr 2020 ein weltweites Volumen von rund 200 Milliarden Dollar erreichen soll.

Foto: IBM

Die Kapazitäten der im vergangenen Jahr übernommenen Softlayer-Cloud will "Big Blue" den Angaben zufolge verdoppeln. Seit Abschluss der Übernahme habe man 2400 Kunden für Softlayer neu gewonnen. Nun soll die Präsenz in wichtigen Märkten und Finanzzentren gezielt gestärkt werden. Softlayer stellt Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bereit, auf der Kunden ihre Daten in einer exklusiven Umgebung betreiben können, auf die nur sie zugreifen können. Die neue Watson-Geschäftssparte will ihre Cognitive-Computing- und Big-Data-Analytics-Lösungen künftig auch für die Cloud entwickeln und vermarkten.

Platzhirsch im IaaS-Markt ist allerdings klar Amazon Web Services (AWS), das nach Einschätzung von Gartner fünf Mal mehr Miet-Rechenleistung parat hat als jeder andere im Cloud-Business und damit bereits rund drei Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr erzielt.

In Sachen Cloud-Umsätze hat IBM noch eine Ermittlung der US-Börsenaufsicht SEC am Hals, über die allerdings keine Details bekannt sind.

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