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Wieder ein externer Partner für SAA verpflichtet:


04.08.1989 - 

IBM investiert in US-Softwarehaus

FRAMINGHAM (IDG) - Zwei Wochen nach dem AMS-Deal (siehe COMPUTERWOCHE vom 28. Juli 1989, Seite 6: "IBM beteiligt sich mit zehn Prozent an AMS) hat Big Blue ein weiteres Softwarehaus an die lange Leine genommen. Über 116 Millionen Dollar hat der Marktführer für die zwanzigprozentige Beteiligung an dem Softwarehaus Policy Management Systems Corp. (PMSC) aus South Carolina auf den Tisch gelegt.

Mit der bislang größten Investition dieser Art - immerhin mehr als die Hälfte des gesamten PMSC-Umsatzes vom letzten Jahr - wollen die Armonker ihrem Lieblingskind SAA weiter auf die Beine helfen: Das Softwarehaus aus dem amerikanischen Süden, das sich auf die Anwendungsentwicklung für die Versicherungsbranche spezialisiert hat, soll nun mehrere seiner Produkte auf Big Blues Anwendungsarchitektur umschneidern. Außerdem wollen die Armonker dem neuen Partner für die Entwicklung von Anwendungen und Expansion im internationalen Rahmen Systemsoftware, Hardware und Personal zur Verfügung stellen.

Mit dem Aufkauf von Minderheitsanteilen an Softwareschmieden verfolgen die Armonker eine neuartige Strategie zur Förderung des Anwendungsgeschäfts. Noch vor wenigen Jahres waren Zuwachsraten beim Softwareumsatz von zwanzig bis dreißig Prozent ein Lichtblick im Vergleich zum müden Hardwaregeschäft. Voller Optimismus setzte sich Big Blue für Anfang der neunziger Jahre zum Ziel, mit Software die Hälfte des Umsatzes zu erzielen. Doch die letzten Umsatzergebnisse weisen einen Anteil von neun Prozent aus. Vor zwei Jahren startete IBM mit der neugegründeten Application Systems Division (ASD) dann den Versuch, die Anwendungsentwicklung intern und über Third-Party-Unternehmen zu fördern.