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01.08.1997 - 

"Mehr Leistung und niedrigere Preise"

IBM kontert NT-Rivalen mit Zwölf-Wege-AS/400

Am 19. August möchte IBM eine AS/400-Variante zeigen, die mit zwölf CPUs vom Typ "Power-PC 625" bestückt sein soll. Den Herstellerangaben zufolge handelt es sich dabei um eine speziell für die Midrange-Rechner optimierte Version des 64-Bit-Chips "Power-PC 620". Das System soll 7000 gleichzeitig arbeitende Benutzer unterstützen. Wie der britische Brancheninformationsdienst "Computergram" erfahren haben will, bastelt der Branchenriese darüber hinaus an einer 24-Prozessor-AS/400, die den Anbietern von Intel-basierten High-end-Servern endgültig den Wind aus den Segeln nehmen soll. Ein entsprechendes System sei bereits in IBMs Entwicklungslabors in Rochester in Betrieb. Die Markteinführung ist den Berichten zufolge innerhalb der nächsten sieben Monate geplant. Bei IBM Deutschland konnte man diese Angaben allerdings nicht bestätigen.

Die AS/400-Linie werde ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen, so IBM. Unter anderem würden Low-end-Modelle präsentiert, die mit dem PCI-Bus arbeiten. Dem Vernehmen nach werden die neuen Systeme kleiner als die Vorgängerversionen, zugleich aber mit einer integrierten Stromversorgung und einem redundanten Netzteil bestückt sein. IBM wird außerdem einige Maschinen mit vorinstallierter Software wie einem Internet-Server oder dem "Lotus Notes Server" verkaufen. Die Notes-Software läuft gegenwärtig auf dem "AS/400 Integrated PC Server" (IPCS), einem mit 166 Megahertz getakteten PC auf einer Steckkarte, der vormals unter der Bezeichnung FSIOP ("File Server Integrated I/O Processor") vermarktet wurde. Die AS/400-Division arbeitet allerdings an einer nativen Version von Notes, die voraussichtlich im Januar 1998 fertig sein wird. IBM plant außerdem, Midrange-Server mit vorkonfigurierter Business-Software von Herstellern wie SAP, J.D. Edwards oder SSA anzubieten.