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Verwaltungspaket vorgestellt


07.08.1998 - 

IBM kündigt eine neue Management-Strategie an

Netfinity ist ein Management-Werkzeug, das die PC-Server aus den IBM-Fertigungshallen aufpeppen soll. Das Tool wird im Laufe des dritten Quartals in der Version 5.2 in den Markt entlassen. Die Verbesserungen betreffen vor allem die Integrationsfähigkeit in die "TME-10"-Konsole der Management-Tochter Tivoli. Dabei beobachtet die Software einige Eckdaten von PCs und Servern, wie etwa Temperatur und Spannungsversorung. Als Teil der neuen Version liefert IBM den "Update Connector Manager" aus, der die Software-, Bios- und Treiberversionen verwalten soll.

Doch bei der künftigen Ausrichtung im Management-Markt vertraut IBM nicht ausschließlich der eigenen Tochter. Für Ende des Jahres kündigte Big Blue die Management-Suite "Universal Management" an. Eine der drei Komponenten dieses Pakets ist der beschriebene Netfinity Manager. Der zweite Baustein ist der "Universal Management Agent", der laut Hersteller ab sofort verfügbar sein soll. Anders als der Netfinity-Spion, der Meldungen nur der Netfinity-Konsole vermittelt, unterstützt UMA mehrere Management-Plattformen, und zwar TME 10 und "Netview" von Tivoli, Microsofts "SMS", Intels "Landesk Manager", "Unicenter TNG" von Computer Associates sowie Hewlett-Packards "Openview".

UMA sammelt Informationen über Hardwarekonfiguration, Systemkomponenten wie Software oder Bios und leitet Alarm- sowie Event-Meldungen weiter. Außerdem lassen sich weitere Management-Utilities wie etwa Inventurwerkzeuge mit UMA verknüpfen. Das geschieht über Plug-ins, die die dritte Komponente der Universal Management Suite darstellen. Beispiele für Softwaremodule sind die von IBM und Intel entwickelten Verfahren "Alert on LAN" und "Wake on LAN". Damit Dritthersteller ähnliche Tools entwickeln können, liefern die beiden Partner im Rahmen der von IBM angekündigten Management-Suite ein Entwicklungspaket aus.