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DB2/6000 basiert auf OS/2 Data Manager

IBM kuendigt fuer Midrange-Markt eine AIX-basierte Datenbank an

19.03.1993

Die fuer das RISC-System/6000 ausgelegte Datenbank-Software lehnt sich funktional an den Data Manager des IBM-Betriebssystems OS/2 an, der seit Anfang dieses Jahres als "DB2/2" auch separat zu haben ist. Fuer die potentiellen Anwender duerfte das eine Enttaeuschung sein. Der OS/2 Data Manager gilt naemlich unter Fachleuten nicht unbedingt als technologisch fuehrend.

Dazu Rich Finkelstein, Praesident des Beratungsunternehmens Performance Computing Inc., Chikago, gegenueber der

CW-Schwesterpublikation "Computerworld": "In puncto Funktionalitaet hinkt IBM mindestens zwei Jahre hinter anderen Server-Datenbanken her." So fehlten dem Produkt beispielsweise Stored Procedures und Trigger.

Dieses Manko wiegt umso schwerer, als sich viele Unix-Anwender bereits mit den Produkten der Konkurrenz - insbesondere von Sybase und Oracle - eingedeckt haben. Gegenueber der ebenfalls zum IDG- Verlag gehoerenden US-Publikation "Network World" versicherten IBM- Mitarbeiter allerdings, dass DB2/6000 zumindest bei der Sicherheit und der Datenintegritaet sowie hinsichtlich der Backup- und Recovery-Funktionen mit den anderen relationalen Unix-Datenbanken mithalten koenne.

Neben dem AIX-basierten Datenbanksystem kuendigte die deutsche IBM-Niederlassung eine Reihe von weiteren Datenbank-Produkten an. Ein ausfuehrlicher Bericht folgt in der kommenden CW-Ausgabe.