Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.02.1998 - 

Konkurrenz für Back Office

IBM kündigt Server-Paket für Windows NT an

Das größte der drei Pakete mit dem Codenamen "Bartholdi" zielt auf den traditionellen IBM-Großkundenmarkt, wo Windows NT Fuß zu fassen beginnt. Es umfaßt "MQ Series", "DB2 Connect", "DB2 Universal Database for Workgroups", "Lotus Domino 4.6", System-Management-Werkzeuge, den "Communications Server" zur Host-Anbindung und den "Adstar Distributed Storage Manager" (ADSM). Big Blue reklamiert für diese Produkte im Vergleich zu der Microsoft-Konkurrenz bessere Skalierbarkeit und größere Stabilität. Sie sollen NT für das Enterprise-Computing endgültig hoffähig machen.

Das zweite Bundle hört auf den Codenamen "Rodin" und ist mehr für die Abteilungsebene gedacht. Es enthält die gleichen Komponenten wie Bartholdi mit Ausnahme von MQ Series und DB2 Connect.

Das kleinste der Pakete ("Emerald") schließlich umfaßt die DB2 Universal Database, eine Reihe von DB2-Templates und das "Lotus Domino Intranet Starter Pack" in der Version 2.0. Es richtet sich in erster Linie an kleinere Unternehmen. Die Gerstner-Company konkurriert hier gegen die NT-Variante "Small Business Server", zu deren Lieferumfang die meisten Produkte aus Back Office gehören.

Alle drei Angebote weisen eine übergreifende Installationsroutine auf, mit der sich die einzelnen Server-Produkte auf einmal einrichten und konfigurieren lassen.

Nach Ansicht von Adam Jollans, Marketing-Zuständiger für die drei Pakete, machen die Kosten für das Betriebssystem nur zehn Prozent des gesamten NT-Marktes aus. Vom viel größeren Kuchen für Anwendungen und Consulting will sich Big Blue mit den neuen Angeboten ein Stück abschneiden.

Den NT-Versionen der Bundles sollen noch in diesem Jahr solche für die hauseigenen Systeme OS/2 und AIX folgen. Damit führt die IBM einen weiteren Vorteil ihrer Produkte ins Feld, da sie sich im Gegensatz zu Microsofts Back Office auch für heterogene DV-Landschaften eignen. Allerdings scheint Big Blue dem Microsoft-System höhere Priorität einzuräumen als den eigenen Plattformen: Die NT-Ausführungen kommen schon seit geraumer Zeit früher auf den Markt und sind besser mit dem Betriebssystem integriert.