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20.01.1984 - 

PC-Anschluß an Mainframes unterstreicht SNA-Strategie:

IBM lichtet /38-Modellpark

STUTTGART/RYE BROOK (hh) - Gleich drei Modelle des Datenbankcomputers /38 zieht die IBM vom Vertrieb zurück. Betroffen sind die Modellbezeichnungen 3, 5 und 7. Das Leistungsspektrum dieser Rechner soll nun durch ein Modell 6 ersetzt werden. Erweiterungen kündigt das Unternehmen zudem für die /36 an. Für beide Rechnerserien gilt, daß der PC jetzt als Datenstation angeschlossen werden kann

Speziell als Nachfolger für das 5er-Modell der /38 wird die Type 6 angesehen; sie soll aber auch den 7er-Prozessor ersetzen. Die Zykluszeit des Steuerspeichers verbessert sich im Gegensatz zum kleineren Vorläufer mit 200 Nanosekunden auf 133 Nanosekunden, die des Hauptspeichers von 600 auf 400 Nanosekunden. Auch die Speicherkapazität ist erweitert worden. War das Modell 5 mit einem 1,5 oder zwei MB Hauptspeicher konfigurierbar, so stehen beim Nachfolger zwei, drei und vier Megabyte zur Wahl. Zwölf Arbeitsplätze mehr können angeschlossen werden. Aus den USA verlautet, daß das Modell 6 bei gleicher Konfiguration rund neun Prozent billiger sein soll als Modell 5.

Das Einstiegsmodell 3 wird von der IBM ersatzlos von der Vertriebsliste gestrichen. IBM-Beobachter gehen davon aus, daß dieser Prozessor nicht genügend Hauptspeicherkapazität aufwies, um den Benutzeranforderungen gerecht zu werden

Nach unten wird das Modell 8 mit Hauptspeichergrößen von zwei und drei Megabyte erweitert.

An alle Modelle können nach diesen Modifikationen jetzt bis zu 128 Datenstationen angeschlossen werden. Parallel zu diesen Änderungen gibt das Stuttgarter Unternehmen bekannt, daß abhängig von den Features bei einigen Modellen die Preise um bis zu 24 Prozent gesenkt werden.

Mit vier zusätzlichen Ausfertigungen der Systemeinheit IBM 5360 läßt sich der Hauptspeicher der /36 jetzt von 512 KB auf 1024 KB ausbauen und mit neuen Plattenlaufwerken die Kapazität der online zu speichernden Daten auf 800 Megabyte verdoppeln.

Die Zahl der lokal anschließbaren Datenstationen wird von bislang 30 auf 36 erhöht.

Eine neue Datenfernverarbeitungs-Steuereinheit mit der Bezeichnung IBM 5294 ermöglicht in ihrer Standardausführung den Anschluß von maximal vier DFÜ-Stationen, kann allerdings bis auf acht Anschlüsse erweitert werden. Auch Datex-P ist für diesen Rechner jetzt verfügbar.

Ein neues Release des Betriebssystems SSP sowie einige Lizenzprogramme kamen softwareseitig als Neuerungen hinzu.

Ebenso wie an das System /38 kann jetzt der PC auch an die Modellreihe /36 gekoppelt werden. Die IBM unterstreicht damit auch die Bedeutung, die sie der SNA-Strategie zudenkt.

Der PC kann als eigenständiger Personal Computer ebenso eingesetzt werden wie als Datenstation mit Zugriff auf die entsprechenden Funktionen des Hostrechners sowie seine Dateien.