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30.10.1998 - 

Turnaround im PC-Geschäft offenbar gelungen

IBM macht im dritten Quartal vor allem mit Hardware Kasse

Die Armonker erhöhten ihren Nettogewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um zehn Prozent von 1,35 auf 1,49 Milliarden Dollar. Als Ertrag pro Aktie stehen für die am 30. September beendete Drei-Monats-Periode 1,56 Dollar in der Konzernbilanz; 21 Cent mehr als im dritten Quartal 1997 und drei Cent mehr, als die Analysten der Wall Street prognostiziert hatten. Erzielt wurde dieses Ergebnis mit einer achtprozentigen Umsatzsteigerung von 18,6 auf 20,1 Milliarden Dollar.

Einen besonderen Beitrag zur Ergebnisverbesserung leistete zur Überraschung vieler Branchenkenner das Hardwaregeschäft, das gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um vier Prozent auf ein Umsatzvolumen von 8,7 Milliarden Dollar zulegen konnte. Dies ist um so bemerkenswerter, als IBM noch im ersten Quartal des laufenden Geschäfsjahres in diesem Bereich einen Rückgang der Einnahmen um acht Prozent hatte hinnehmen müssen.

Verantwortlich für die Trendwende im Hardware-Business sei, wie IBM-Finanzchef Douglas Maine vor Journalisten ausführte, vor allem die "große Akzeptanz" der "System-390"-Server-Familie. Auch das PC-Geschäft sei nach einem "Desaster" in der ersten Jahreshälfte wieder profitabel gewesen. Weltweit stiegen die PC-Auslieferungen bei Big Blue um 30 Prozent. Verbessert habe sich zudem, so der IBM-Manager, der Umsatz mit Festplatten und DRAM-Chips.

Wie schon in den zurückliegenden Quartalen stellte jedoch das Servicegeschäft der IBM alle übrigen Konzernbereiche in puncto Wachstum in den Schatten. Von Juli bis September 1998 konnten die Armonker hier gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf ein Umsatzvolumen von 5,7 Milliarden Dollar zulegen. Die Software-Einnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um fünf Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Dollar.

Trotz der guten Ergebnisse zeigte sich Finanzchef Maine eher skeptisch, was die nahe Zukunft angeht. Aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise in Asien sowie zunehmender Wechselkursschwankungen könne man nicht davon ausgehen, daß das vierte Quartal "automatisch ähnliche Wachstumsraten" bringe.