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19.11.1982

IBM macht Kopfstand hinterm Bambusvorhang

TOKIO (VWD) - Verstärkte Anstrengungen, sich auf dem japanischen Markt zu behaupten, muß IBM-Japan machen. Im Land agierende Experten ziehen diesen Schluß aus der Tatsache, daß die Tochter des US-Herstellers kürzlich je einen IBM-kompatiblen Rechner von zwei seiner japanischen Konkurrenten gekauft hat.

Fujitsu lieferte den Großcomputer M-17OF und Hitachi wird seinen M-160H, einen Rechner der mittleren Größe, liefern. Japanische Fachkreise sehen darin den Beweis, daß IBM in Japan ihre Rechner mit denen anderer Hersteller kompatibel machen will.

Bis jetzt hatte es das Unternehmen den anderen überlassen, ihre Geräte IBM-kompatibel zu machen. Der IBM-Marktanteil, weltweit auf etwa 60 Prozent geschätzt, liegt in Japan bei 25 Prozent. Insbesondere bei Großrechnern hatte IBM-Japan Einbußen zu verzeichnen, Marktanteile mußten an die japanische Konkurrenz abgegeben werden, so daß in diesem Marktsegment der Anteil in wenigen Jahren von rund zwei Dritteln auf 50 Prozent fiel.