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31.01.2006

IBM macht Mainframe Beine

Spezialisierte Prozessoren beschleunigen Applikationen.

IBM hat für seine z9-Mainframes Prozessoren entwickelt, die BI-, ERP- und CRM-Anwendungen schneller abarbeiten. Der "z9 Integrated Processor" (zIIP) soll noch in diesem Jahr zum Preis von 125000 Dollar auf den Markt kommen. Seine Aufgabe besteht darin, den Hauptprozessor zu entlasten: Anwender können die großen Applikationspakete in einer verteilten Umgebung ablaufen lassen und die Ergebnisse über den zIIP mit dem Mainframe und der dort angesiedelten DB2-Datenbank verbinden.

Ein Vorteil der Lösung besteht darin, dass der Hauptprozessor des Großrechners entlastet wird. Außerdem verlangt Big Blue keine Betriebssystem-Lizenzgebühren für die Spezialprozessoren. IBM hatte das Konzept der Zusatzchips bereits im Jahr 2000 mit dem Linux-Beschleuniger "Integrated Facility for Linux" (IFL) und dem "zSeries Application Assist Processor" (zAAP) eingeführt, der Java-Programme abarbeitet.

Noch in diesem Jahr will der Hersteller eine neue Version der Datenbank DB2 für das z9/OS-Betriebssystem präsentieren, die XML, Websphere und Java en- ger integriert und erweiterte Sicherheitsfunktionen enthalten soll. (kk)