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17.04.1987 - 

Zentrale Servicestelle jetzt für Maintenance zuständig:

IBM macht Vor-Ort-Wartung zur Ausnahme

MÜNCHEN (CW) - Rationalisierungen im Dienstleistungsbereich hat die IBM vorgenommen. Ab sofort liegt die Wartung im Regelfall nicht mehr beim technischen Außendienst, sondern bei der Zentralen Servicestelle. Mit dieser Entscheidung reagiert Big Blue eigenen Angaben zufolge darauf, daß der Vor-Ort-Service immer weniger in Anspruch genommen wird.

Bislang konnte sich der Kunde im Rahmen eines Abkommens das Recht zusichern lassen, daß im Fall eines Defektes ein IBM-Wartungstechniker den Schaden an Ort und Stelle behob. Laut IBM machten die Anwender in letzter Zeit jedoch kaum noch Gebrauch von dieser Möglichkeit. Weil sich infolgedessen dieser Service nicht mehr rechne, bietet der DV-Riese eine solche Leistung nicht mehr an. Bestehende Verträge werden zwar noch erfüllt; Gebühren fallen dafür aber nicht mehr an.

Die IBM begründet die fehlende Nachfrage bei der Vor-Ort-Wartung damit, daß die meisten Kundenprobleme sich ohne weiteres durch den Zentralservice lösen lassen, also durch Telefon- oder Online-Wartung. Bei einem Defekt, der sich nicht auf diesem Wege beheben lasse, werde zwar nach wie vor ein Außendienstler zum Kunden geschickt. Diese Leistung sei jedoch in den Maintenance-Abkommen enthalten und werde folglich nicht gesondert berechnet.

Eine weitere Service-Neuerung, der "Dynamische Software-Service", betrifft den Programmänderungs-Dienst für die 370-Systeme. Dieses Wartungskonzept soll am 1. Juli dieses Jahres allgemeine Praxis werden.

Dann bekommt der Anwender im Fall einer Programmänderung oder -erweiterung gegen entsprechende Gebühr jeweils einen Datenträger mit dem Auf seine individuelle Hardware-/Software-Konfiguration abgestimmten neuesten Release. Bislang mußte er sich die für ihn relevanten Funktionen selbst zusammenstellen.