Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.02.2004 - 

Aktie der Woche

IBM: Mehr denn je eine sichere Bank

Mit über den Analystenerwartungen liegenden Ergebnissen für das vierte Quartal konnte IBM die Anleger unlängst überzeugen. So gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr, den Umsatz um zehn Prozent auf über 89 Milliarden Dollar zu steigern und dabei einen weit überproportionalen Ergebnisanstieg (plus 43 Prozent) auf 7,6 Milliarden Dollar zu erzielen. Auch für 2004 sind die Aussichten rosig, da laut Finanzvorstand John Joyce eine stetige Verbesserung der IT-Ausgaben zu spüren sei. Zugleich trägt die Dollarschwäche dazu bei, die Umsätze und Gewinne zu steigern. Auch der Abschluss einer Reihe langjähriger Outsourcing-Verträge mit Finanzkonzernen wie BNP Paribas, Nordea und ING, bringen Big Blue (und den Aktionären) eine gewisse Planungssicherheit. Aufgrund der guten Perspektiven plant IBM weltweit rund 15000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Damit wird der Konzern die Mitarbeiteranzahl auf rund 330000 erhöhen. Die Aktie stellt im Technologiesektor einen echten Blue Chip dar und ist auch im Gegensatz zu einer Vielzahl großer Technologiewerte noch immer akzeptabel bewertet. Bei einer Bilanzsumme von 97,2 (per 30. September 2003) Milliarden Dollar beträgt die Eigenkapitalquote 28,1 Prozent. Damit liegt sie zwar deutlich unter den entsprechenden Kennziffern anderer großer IT-Hersteller wie Microsoft, Intel oder Cisco Systems - ist aber dennoch in Ordnung. Dies vor allem auch, da die Bilanz der IBM nicht durch hohe immaterielle Werte aufgebläht ist. Auch das mit einem Faktor von 6,0 recht hohe Kurs-Buchwert-Verhältnis - das deutlich über dem Durchschnitt des ohnehin schon hoch bewerteten US-amerikanischen Aktienmarkts liegt - relativiert sich durch die konstant hohen Eigenkapitalrenditen von zuletzt fast 30 Prozent. Mit einem KGV von 20 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2004 und 18,1 für 2005 ist die Aktie zwar kein echtes Schnäppchen mehr, lässt aber auch kein allzu großes Risiko nach unten erkennen. (gh)

Stephan Hornung und Christian Struck*

*Die Autoren sind Analysten der Capital Management Wolpers (CMW) GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.