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21.01.1983 - 

Personal Computer mit deutscher Tastatur angekündigt:

IBM mischt im Mikrocomputermarkt mit

FRANKFURT/STUTTGART (CW) -IBMs "persönlicher" Kleinrechner (Produktname: Personal Computer) soll nicht von IBM persönlich angeboten werden: Der kleinste kommt über Vertragshändler.

Für 8500 Mark in der Standardkonfiguration soll der Personal Computer ab sofort an kommerzielle Anwender und private Benutzer vertrieben werden. Bei der Vermarktung des Mikros legt der Marktführer eigenen Aussagen zufolge besonderen Wert auf ein flächendeckendes Händlernetz. Zunächst wird der PC über die Frankfurter GmbH (CW 1/2 vom 7. Januar 1983), ferner über den IBM-Computershop auf der Düsseldorfer "Kö" sowie über einige "autorisierte" Händler angeboten.

IBMs Kleinster besteht aus vier Komponenten: Systemeinheit, deutscher Tastatur, Bildschirm und Grafikdrucker. Die Systemeinheit ist mit einem 16-Bit-Mikroprozessor Intel 8088 ausgerüstet. Die Hauptspeicherkapazität liegt zwischen 65 536 und mehr als einer halben Million Zeichen. Ein separater Lesespeicher verfügt über eine Kapazität von 40 960 Zeichen.

Als Betriebssystem ist das "DOS Disk Operating System" vorgesehen, das durch zwei

Basic-Erweiterungen ergänzt wurde. Mit "Easywriter" für Textverarbeitungsanwendungen

und "Visicalc" bietet IBM zwei Standardsoftware-Pakete an. IBM erwarte, so der Pressetext, daß das Angebot an Anwendungssoftware von unabhängigen Softwarehäusern erweitert wird.