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11.03.1988 - 

Engpässe werden mit "gieriger" Nachfrage begründet:

IBM mit Token-Ring-Boards in der Zwickmühle

FRAMINGHAM (IDG) - Bis zum Ende dieses Quartals kann die IBM nach eigenen Angaben ihre Engpässe bei der Auslieferung von Token-Ring-Boards nicht beheben. "Land" sieht Big Blue diesbezüglich erst gegen Mitte des Jahres.

Probleme bereiten die Token-Ring-Boards der IBM nun schon seit den ersten Auslieferungen im März 1986. Die Begründung dafür lautete stets gleich: Aufgrund der gierigen Nachfrage sei man nicht in der Lage gewesen, dieses Equipment in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen. Weiter heißt es in diesem Zusammenhang, 85 bis 90 Prozent ihrer 250 Top-Kunden hätten den Token-Ring als eine maßgebliche Architektur akzeptiert. Die Auslieferungsvolumina hätten sich von 1986 bis 1987 verfünffacht und mit einer weiteren Verdoppelung könne in diesem Jahr gerechnet werden.

Laut Ned Lautenbach, dem Präsidenten von IBMs National Distribution Division, hat die IBM mehr als 12000 Token-Ring-Netze installiert und unterstützt damit über 200000 Anwender.

Die IBM-Engpässe führten bisher jedoch nicht, wie man vielleicht erwarten könnte, zu Gewinnsteigerungen bei konkurrierenden Anbietern von Token-Ring-Boards. Laut Mike Baron, einem Marketingmann des Resellers Valinor Inc., haben viele MIS-Shops den Token-Ring zu ihrer Architektur erwählt, und ihre Netzwerk-Devise laute "True Blue".