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13.11.1987

IBM, NCR und Motorola kaufen eigene Aktien

NEW YORK (CW) - Eine Milliarde Dollar will die IBM Corp. in den Rückkauf von 8,4 Millionen eigenen Aktien stecken. Damit schloß sich Big Blue einer Reihe von amerikanischen Konzernen an, die nach den Kursstürzen mit Stützungskäufen den Wertverlust ihrer Aktien zu bremsen versuchten. Bereits zuvor hatte die IBM eigene Aktien aus dem Markt genommen: Seit Mai 1986 kaufte der DV-Riese 19 Millionen Anteile im Gesamtwert von 2,5 Milliarden Dollar zurück.

Auch andere Unternehmen der DV-Branche langten kräftig hin. Bei NCR beispielsweise beschloß das Management, 10 Millionen von insgesamt 92 Millionen Aktien aus dem Verkehr zu ziehen. Motorola will immerhin 5 Millionen von 129 Millionen eigener Shares kaufen. Finanzexperten rechnen damit, daß viele der Unternehmen, die jetzt den Kurs stützen, die Papiere sukzessive wieder abstoßen werden, wenn die Börse sich erholt. Kurzfristig erhöht die Kaufaktion den Gewinn pro Aktie; sie bindet aber Kapital, das damit für Investitionen fehlt. Eine Spekulation in Eigenwerten kann allerdings auch - wie jede Börsenspekulation - einen zusätzlichen Gewinn in die Konzernkassen bringen.