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19.05.1995

IBM, NEC, HP und Toshiba mit neuen Modellen Intels Pentium haelt Einzug in die Gruppe der High-end-Notebooks

MUENCHEN (CW) - Die Notebook-Hersteller befinden sich im Pentium- Rausch: Jede Company, die etwas auf sich haelt, bringt in diesem Sommer Tragbare mit solchen Prozessoren auf den Markt. Die Groesse der Displays pendelt sich bei 10,4 Zoll ein.

Die IBM stellte ihr Angebot, das im Juni in den Verkaufsregalen stehen soll, bereits der Presse vor: Der "Thinkpad 755CX" nutzt Intels 75-Megahertz-Pentium, der mit weniger als drei Volt arbeitet. Gespeist wird der Rechner von dauerhaften Lithium-Ionen- Batterien. Er kommt mit 8 bis 40 MB Hauptspeicher und einem 10,4- Zoll-Bildschirm, dessen Aufloesung bei 800 mal 600 Pixel liegt. Das Notebook, das rund 12000 Mark kosten wird, verfuegt zudem ueber eine Infrarot-Schnittstelle fuer den Datenaustausch mit Desktops oder Druckern.

In den USA ist ein baugleicher Rechner mit einem Display fuer die Praesentation auf Overhead-Projektoren angekuendigt: Durch Umklappen des Deckels laesst sich der Bildschirm direkt auf den Projektor legen, der die Applikationen wie gewoehnliche Folien auf die Leinwand wirft. In Deutschland bietet die IBM bislang mit dem "Thinkpad 755V" einen entsprechenden Rechner an, der allerdings mit dem 486-DX4/100-Chip arbeitet.

IBM liefert beide Tragbare mit eingebauten Lautsprechern, Mikrofonen, Faxmodem mit 14,4 Baud und Anrufbeantwortern aus. Beim Betriebssystem kann zwischen OS/2 Warp und Windows 3.11 gewaehlt werden.

In den USA duerfen sich potentielle Kaeufer eines "Omnibooks" von Hewlett-Packard freuen: Der Hersteller senkt dort die Preise zwischen drei und 15 Prozent. Die Verbilligung geht einher mit der Ankuendigung von Pentium-Omnibooks der 4000er Reihe, die mit PCI- Bus, 10,4-Zoll-Display und einer Aufloesung von 800 mal 600 Pixel ausgeliefert werden. Deutsche Kunden profitieren nicht davon: Die HP-Zentrale in Boeblingen plant keine Preisnachlaesse, auch ist von neuen Omnibooks nichts bekannt.

Noch nicht entschieden hat sich die deutsche NEC-Niederlassung, ob die in den USA geplanten neuen Modelle der "Versa"-Notebooks mit 11,3-Zoll-Displays hierzulande angeboten werden.

Von Toshiba soll demnaechst eine staerkere Version des "T4900CT"- Notebooks auf den Markt kommen, die mit dem 90-Megahertz-Pentium arbeitet. Bislang nutzte der Hersteller die Variante mit 75 Megahertz. Verbessert wird auch das "Portege"-Subnotebook, das ebenfalls den staerkeren Pentium-Chip und zudem ein groesseres Display erhaelt. Beide Rechner kommen mit 8 MB RAM und einer Festplatte von 800 MB (Notebook) oder 540 MB (Subnotebook) Speicherkapazitaet. Das Lieferdatum steht noch nicht fest.