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27.02.2006

IBM-Partner sollen mehr Software vermieten

Der weltgrößte Computerkonzern unterstützt Hersteller und Integratoren beim Hosting.

Über ein speziell für das Software-as-a-Service-Modell (SaaS) angelegtes Partnerportal wirbt IBM für seine Hosting-Kapazitäten. Die "Virtual Information Centers" sollen Partner informieren, wie diese ihre Anwendungen auf ein Mietmodell umstellen können. Dazu gehören technische wie finanzielle Modalitäten für On-Demand-Offerten. Parallel will IBM regionale Workshops zu diesem Thema für unabhängige Softwarehersteller, Wiederverkäufer und Systemintegratoren veranstalten.

Nach Einschätzung von David Mitchell, verantwortlich für das SaaS-Programm von IBM, arbeiten derzeit bereits knapp 100 der insgesamt 5000 Softwarepartner an On-Demand-Modellen. Dies seien doppelt so viele wie vor einem Jahr. Big Blue will seine Veranstaltungen in erster Linie auf den Erfahrungen dieser frühen On-Demand-Partner aufbauen. So sollen Fragen erörtert werden, wie die Mietpreise zu staffeln seien, wie die eigenen Vertriebs- und Supportteams aufgestellt werden müssten und wie Sicherheits- und Architekturprobleme zu lösen sind.

Da IBM sich bereits vor Jahren aus dem Applikationsgeschäft verabschiedet hat, ist der Konzern auf seine Anwendungspartner angewiesen, um das Hosting voranzutreiben. Als Lockmittel wird er gewisse Vergünstigungen bieten müssen. Wie diese aussehen sollen, ist noch nicht bekannt.

Prominentester IBM-Partner ist SAP. Der deutsche Softwarekonzern hatte Anfang Februar bekannt gegeben, On-Demand-Angebote für Customer-Relationship-Management (CRM) auf den Markt zu bringen. Die Hosting-Infrastruktur stellt IBM.

Angelockt von den Erfolgen der On-Demand-Pioniere Salesforce.com und Rightnow Technologies, versucht derzeit eine ganze Reihe von Softwarefirmen, auf den SaaS-Zug zu springen. Neben SAP und IBM hatte kürzlich auch Oracle angekündigt, seine Hosting-Services auszubauen. (ba)