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09.10.1992 - 

Bereits bei möglichen Interessenten angefragt

IBM plant Vertrieb von Chips und PC-Boards nun auch in USA

ARMONK (CW) - Die IBM Corp. denkt offenbar darüber nach, die von ihr selbst produzierten Halbleiter und PC-Boards nun auch über amerikanische Distributoren zu vertreiben. Das berichtet der englische Branchendienst "Computergram" unter Berufung auf "Electronic News".

Koordinieren soll die Bemühungen der Armonker Jon Cornell, der frühere Präsident von Harris Semiconductor, der als Berater gewonnen werden konnte. Inzwischen hat Big Blue offenbar bei einigen Unternehmen angeklopft: so bei der Avnet Inc., die in den 80er Jahren als Value Added Reseller für IBM fungierte, bei der Arrow Electronics Inc., die die AS/400 vertreibt, und bei der Anthem Electronics Inc-, die mit der Speicher-Division des Rechnerriesen zusammenarbeitet. Einer nicht näher bezeichneten Quelle zufolge könnte das IBM-Angebot 4- und 16-MB-DRAMs sowie PC-Boards beinhalten, die mit dem 386SLC- oder mit dem 486LC2-Mikroprozessor bestückt sind. Allerdings sei noch keine definitive Entscheidung gefallen, berichtet "Computerprogram".

Bis zum vergangenen Jahr Produzierte Big Blue Speicherbausteine und andere Halbleiter nur für den eigenen Bedarf. Erst Ende 1991 begann das Unternehmen, in Japan seine Memory-Chips auch Dritten anzubieten.