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03.12.1976 - 

"Ein vernünftiges Normaljahr"

IBM: Plus 500 Millionen Mark

MÜNCHEN - 1976 war für die IBM Deutschland "ein vernünftiges Normaljahr". Das betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung Walter A. Bösenberg vor Münchener Journalisten. Die angestrebte Wachstumsrate von 10 Prozent - das entspricht rund 500 Millionen Mark - sei erreicht worden. Der Umsatz wird - so Bösenberg - Ende 1976 bei rund 5,6 Millionen Mark liegen. Auch für 1977 erwartet IBM ein "anhaltend kräftiges Wachsturn". Das Schwergewicht verlagere sich allerdings immer mehr von der Hardware zur Software der auf individuelle Bedürfnisse abgestellten Anwendung. Da das ganze Computergeschäft zunehmend anwendeorientiert wird, plädierte Bösenberg dafür, die Förderung mit öffentlichen Mitteln des Bundes allein auf Anwendungsprojekte zu beschränken. Bisher sei die Förderung "gegen IBM" erfolgt.

Kauf 20 Prozent, Miete 80 Prozent

Bösenberg erklärte, daß der Anteil des Kaufgeschäftes auf Kosten des Mietgeschäftes weiter ansteige und bereits über 20 Prozent ausmache. Die Tendenz zum Kauf großer Anlagen sei allerdings weltweit. IBM Deutschland will in den nächsten Jahren jeweils 750 bis 900 Millionen Mark investieren, die aus den Abschreibungen finanziert werden sollen.

IBM auf der System 77

Nach Sperry Univac kündigte jetzt auch IBM an, daß sie plane, 1977 zum ersten Mal an der "Systems" in München teilzunehmen. hz