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Schwächen bei Software, RS6000 und PCs


25.07.1997 - 

IBM profitiert von Mainframes und Services

Um eine neue Ralley an der New Yorker Börse zu entfachen, reichte das Ergebnis nicht aus: Der Gewinn stieg von 1,3 Milliarden Dollar (1996) auf 1,4 Milliarden Dollar. Die Einnahmen legten um vier Prozent auf 18,9 Milliarden Dollar (zweites Quartal 1996: 18,2 Milliarden Dollar) zu.

Analysten hatten der IBM Gewinne von 1,42 Dollar pro Aktie zugetraut. Diesen Wert übertraf der weltweit größte IT-Konzern um vier Cent. Weitere zehn Cent wären laut IBM möglich gewesen, wenn das Ergebnis nicht durch den starken Dollar negativ beeinflußt worden wäre.

Vor allem die stabilen Einnahmen im Mainframe-Sektor haben die Marktbeobachter überrascht, da man von einer rückläufigen Nachfrage ausgegangen war. Mit Preisnachlässen und der guten Resonanz, die die neuen, auf preiswerteren Mikroprozessoren basierenden /390-Rechner der G4-Reihe fanden, wirkte Big Blue diesem Trend entgegen. Das Mainframe-Geschäft brachte zwar nicht den größten Umsatz, lieferte jedoch außerordentlich hohe Gewinnspannen.

Im PC-Markt konnte sich IBM nur teilweise behaupten. Während das Server-Geschäft vor allem in den USA sehr gut lief, mußte Big Blue empfindliche Einbußen im Consumer-Business verkraften.

Schwierigkeiten hatte IBM auch beim Verkauf Unix-basierter RS/6000-Workstations. NT-fähige High-end-PCs scheinen diesen Modellen endgültig die Basis zu entziehen. Ihre Hoffnungen richtet IBM im mittleren Marktsegment deshalb nicht zuletzt auf neue AS/400-Modelle, die in der zweiten Jahreshälfte vorgestellt werden sollen.

Die Umsätze im Servicegeschäft stiegen um 24 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar, während die Software-Einnahmen um drei Prozent zurückgingen (3,1 Milliarden Dollar). Vor allem bei den Mainframe-Lizenzen mußte IBM hier Einbußen hinnehmen. Starke Zuwächse erzielte der Konzern hingegen mit der Groupware-Lösung Lotus Notes und der System-Management-Umgebung Tivoli. Laut IBM gab es im zweiten Quartal dieses Jahres doppelt so viele Notes-Anwender wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.