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08.12.2000 - 

Supercomputer auf Hawaii stationiert

IBM-Rechner sucht UFOs

MÜNCHEN (CW) - IBM wird der US Air Force einen 320-Prozessor-Rechner liefern, der dabei helfen soll, den Orbit nach Satelliten, Raketentrümmern und unbekannten Flugobjekten abzusuchen.

In der Maschine aus IBMs P-Serie werden alle Bilder gesammelt und aufbereitet, die Radaranlagen und Teleskope der Air Force aufnehmen, erklärt Gene Bal, Leiter des Computerzentrums. Damit soll das Erfassen und Beobachten erdnaher Objekte beschleunigt werden. Das größte Problem der Nasa sei der Weltraummüll, führt der Wissenschaftler aus. Nur etwa fünf Prozent aller Objekte im Orbit seien noch funktionstüchtig. Raketentrümmer und aufgegebene Satelliten bildeten dagegen den größten Anteil. So seien beispielsweise im letzten Jahr zwei russische Proton-Raketen in 93 Teile zerbrochen. Um diesen Müll im Auge zu behalten, sind immer leistungsstärkere Rechner notwendig, erklärt Bal.

Der IBM-Rechner ist mit 224 GB Hauptspeicher und 3 TB Festplattenkapazität ausgestattet. Die 320 CPUs sind in 80 Vier-Prozessor-Systemen organisiert, die über ein Hochleistungsnetz miteinander verbunden sind. Die Kosten betragen zwischen vier und fünf Millionen Dollar.