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15.10.2004

IBM riegelt seine Client-Rechner mit Utimaco-Programmen ab

Verschlüsselungssoftware von Utimaco soll Big Blues PCs und Notebooks vor unbefugten Zugriffen schützen.

IBM und der deutsche Security-Spezialist Utimaco haben eine weltweite Vertriebspartnerschaft geschlossen. Das beiderseits nichtexklusive Abkommen erstreckt sich auf die Festplattenverschlüsselungssoftware "Safeguard Easy", die ab sofort auch von Big Blue angeboten wird. Mit der Partnerschaft lassen sich laut Utimaco-CEO Martin Wülfert zwei wichtige Security-Anforderungen der Anwender abdecken: "Sowohl die Vertraulichkeit als auch die Verfügbarkeit der Daten auf PCs oder Notebooks werden gewährleistet".

Während das Utimaco-Tool die Vertraulichkeit sicherstellen soll, hat IBM ein neues Feature namens "Rescue & Recovery" für seine Rechner vorgestellt. Damit sollen sich beschädigte Daten per Mausklick wiederherstellen lassen. Gleichzeitig präsentierte IBM neue Notebooks der Serie "T 42" mit einem integrierten Fingerabdruck-Scanner. Auf der Hauptplatine des Rechners befindet sich ein Security-Chip, und mittels einer speziellen Software von Big Blue lassen sich Codes und Passwörter gegen den Zugriff durch Unbefugte schützen. Das Sicherheitssystem ist kompatibel zu Utima-cos Krypto-Software. Diese verschlüsselt nicht nur die regulären Informationen, sondern auch die Backup- und Recovery-Dateien auf dem Gerät.

Utimaco verspricht sich von der Kooperation nach Angaben von CEO Wülfert, zu einem früheren Zeitpunkt als bisher in den Vertrieb eingebunden zu werden - bevor die Rechner von Kunden gekauft werden. Der zweite Vorteil sei die "enorme Marktpenetration" der weltweiten IBM-Organisation, die wie Utimaco auf die professionellen Anwender abziele. Die Wahl sei "nicht zufällig" erfolgt, sagte Wülfert, der den Deal als "Meilenstein" bezeichnete.

Die finanzielle Prognose des Unternehmens für das laufende Fiskaljahr (Ende: 30. Juni 2005) wollte Wülfert zu diesem Zeitpunkt nicht ändern. Hier rechnet Utimaco mit einem profitablen Wachstum von mindestens zehn Prozent. Einen nachhaltigen Umsatzanstieg aus der Kooperation erwarte er aufgrund der langen Verkaufszyklen im Enterprise-Geschäft erst im vierten Fiskalquartal.

Kathleen Peters, IBMs Marketing-Leiterin der Personal-Computer-Division in Zentraleuropa, bezeichnete das Engagement des US-amerikanischen Konzerns als "treibende Kraft" für den Abschluss des Vertrags. Dass die Wahl IBMs auf Utimaco gefallen sei, spreche für die Qualität von dessen Security-Lösungen. Der springende Punkt sei die Integration einer Hardware- mit einer Softwarekomponente. (ajf)