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Appserver-Markt: An der Spitze wird es eng

IBM rückt Bea auf den Pelz

29.03.2002
MÜNCHEN (CW) - Bea hat seine alleinige Dominanz im Markt für Application-Server im vergangenen Jahr eingebüßt: Nach einer aktuellen Studie der Giga Information Group teilt sich der Softwarespezialist nun mit IBM den ersten Platz im Segment der J2EE-Server.

Nach den jüngsten Zahlen für das Jahr 2001 kamen die beiden Appserver-Rivalen nach Umsatz auf einen Marktanteil von jeweils 34 Prozent. Den Marktführern folgen Sun Microsystems mit sieben Prozent, Oracle mit sechs Prozent, Sybase mit vier Prozent und Hewlett-Packard mit drei Prozent. Insgesamt ist der Markt nach Angaben der Analysten im vergangenen Jahr um 39 Prozent auf ein Volumen von 2,19 Milliarden Dollar gewachsen.

Laut Giga konnte sowohl IBM als auch Oracle übers Jahr mit Wachstumsraten von etwa 50 Prozent aufwarten. IBMs Erfolg schreibt Giga-Studienautor Mike Gilpin signifikanten Verbesserungen des Application-Server-Produkts "Websphere" sowie dessen Unterstützung für Web-Services zu.

Das Duo bleibt in FrontBea legte 2001 um - angesichts der Wirtschaftsflaute beachtliche - 30 Prozent zu und wird nach Einschätzung von Gilpin trotz der etwas gemächlicheren Gangart in den vergangenen zwölf Monaten gemeinsam mit IBM weiterhin in Front liegen. Für positive Impulse werde nicht zuletzt die Entwicklungsplattform "Weblogic Workshop" sorgen, die im Juli auf den Markt kommen soll.

Anwendern, die eine J2EE-Application-Plattform mit einem Marktanteil von unter drei Prozent nutzen, empfiehlt der Giga-Analyst den Umstieg auf ein Produkt mit größerer Marktverbreitung. Allerdings, so Gilpin, gebe es bisweilen auch gute Gründe für den Einsatz weniger verbreiteter Appserver. In jedem Fall sei es daher ratsam, die firmenspezifischen Bedürfnisse vor einem Wechsel genau abzuklären und zu definieren. (kf)