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Satellite Business Systems informiert Federal Communications Commission


23.01.1976 - 

IBM's Satelliten-DFÜ soll 1979 starten

WASHINGTON D. C. - Die eigene Erdstation für Satelliten-Verkehr auf dem Dach als Sender und Empfänger für Datenfernverarbeitung liegt - nach IBM-Plänen - nicht mehr in

weiter Ferne. Bereits 1979 will die Satellite Business Systems, an der die IBM und die Comsat General Corp. zu je 42,5 Prozent und die Versicherungsgesellschaft Aetna Life and Casualty zu 15 Prozent beteiligt sind, auf dem amerikanischen Kontinent einen neuartigen Nachrichtenverkehr (Domestic Satellit Service) über stationäre Satelliten starten. Insgesamt 250 Millionen Dollar sollen investiert werden, damit in drei Jahren im 12 - 14 Giga Hertz-Band Daten-, Sprach- und Bild-Übertragung als Dienstleistung für die amerikanische Wirtschaft angeboten werden kann. Entsprechende Pläne hat die Satellite Business Systems der Federal Communications Commission vorgelegt. Da vorherige FCC-Auflagen

(kein Partner dürfe mehr als 49 Prozent und weniger als 10 Prozent Aneile haben) erfüllt wurden, hofft die SBS auf das endgültige Regierungs-Okay bis spätestens Herbst des Jahres.

Das neue Netz soll wesentlich mehr, leisten "als nur Bandbreiten für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bereitzustellen". So heißt es in den SBS-Unterlagen: "Innerhalb der Bedingungen, die der Kunde setzt, wird das System dynamisch die Übertragungskapazitäten den unterschiedlichen Nachrichten-Arten zuordnen." Vorgesehen ist eine Übertragungsrate in der Größenordnung von bis zu 100 Millionen Bit pro Sekunde. Damit "Erd-Leitungen" nicht zu Engpässen werden, soll das SBS-Netz nicht wie bisherige Satellitenübertragungen mit wenigen großen Erdstationen arbeiten, sondern mit kleinen Sendern/Empfängern von 5 bis 8 Metern Durchmesser, die jeweils auf dem Gelände, meist wohl auf den Dächern, der Kunden installiert werden müßten.

IBM-Top-Management verantwortlich

Die hohe Bit-Rate dürfte sicherstellen, daß Sprachübertragung trotz Digitalisierung die Qualität normaler Telefongespräche haben wird. Standard-Anschluß an bestehende Telefon-Netze ist vorgesehen, ebenso wie jedwede standardisierte Datenübertragungs-Prozedur zugelassen sein wird.

Zwei Satelliten mit einer erwarteen Lebensdauer von sieben Jahren werden die ganze USA ohne Alaska und Hawaii abdecken.

IBMs Repräsentanten im neunköpfigen SBS-Aufsichtsgremium sind: IBM-Präsident John R. Opel; Vice-Präsident Bob O. Evans, President der Systems Communications Division und Vice-President Martin Foley, zuständig für IBM Business Plans.